FMAC 5 – Musikfestival

 Sonntag, 14. März 2010

Dieses Jahr findet das V. Musikfestival für alternative Musik auf den kanarischen Inseln statt. Dieses Festival (festival de musica alternativa de canarias) wurde von der Inselregierung auch dieses Jahr wieder stark unterstützt.

Der Eintritt ist auf allen Konzerten und Vorstellungen kostenlos und es treten eine Vielzahl von Gruppen auf.

Hier können Sie einen Blick ins Programm werfen:

18/03 Blanco Bar, Puerto de La Cruz: Intro
19/03 La Canela, La Orotava: Primate
20/03 Café Quilombo, La Orotava: Flat & Bass + Urbanitas Radical Riots
25/03 Castillo San Felipe, Puerto de La Cruz: Contemporary String Trio
26/03 Blanco Bar, Puerto de La Cruz: Cumbria Ebria

weitere Information finden Sie bei: http://www.canariasfmac.com/

Die Musikrichtungen der teilnehmenden Gruppen sind sehr unterschiedlich, es gibt Konzerte der Richtung Rock, Crossover, Jazz, Funk und vieles mehr.

Viel Spass!

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Roman: Teneriffa abgehakt

 Donnerstag, 11. März 2010

Das Buch mit dem Titel Teneriffa abgehakt: Die Insel des ewigen April erzählt von einer persönlichen Urlaubserfahrung auf Teneriffa. Die Protagonisten lassen den Leser an der Urlaubsplanung und Umsetzung der Pläne teilhaben.

In diesem Reisebericht wird über die Fauna, Flora und Naturlandschaft sowie den Teide, dem Vulkan der Insel Teneriffa, berichtet. Der Reisebericht erzählt von den Urlaubserfahrungen der beiden Protagonisten, die begeisterte Sportler und Bergsteiger sind. In diesem Buch befinden sich hilfreiche Tipps und die Erfahrung der beiden Berichterstatter kommt den Lesern zu Gute.

Das junge Authorenteam beeindruckt durch eine witzige und doch klare und effiziente Art des Erzählens. Das Buch ist amüsant und zugleich lehrreich. Es werden einem Ausflugs- und Wanderideen angeboten und man bekommt ein paar Insider Tipps rund um die Insel Teneriffa.

Das Buch befindet sich in einer mittleren Preisklasse und ist im Handel erhältlich.

Teneriffa abgehakt: Die Insel des ewigen April
Verlag: Books on Demand
Autoren: Raphaele Hirsch, Ralf Assmann
ISBN: 3837075729

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Trommeln und Flöten auf den Kanaren

 Montag, 8. März 2010

Auf den kanarischen Inseln finden wir eine Reihe von typischen Instrumenten, die man vorwiegend nur auf den Inseln findet. Diese wurden von Instrumenten, die durch verschiedene Eroberer eingefürht wurden abgewandelt und haben sich letztendlich auf eigene Art und Weise weiter entwickelt.

Neben der beliebten Timple (aus der familie der Ukulele) finden wir außer Chacaras (Kastagnetten) auch sehr oft Flöten und Trommeln als Elemente beliebter Volkslieder.

Besonders bei der Romeria (Volksfest zu Erntedank) sieht man viele Canarios mit Trommeln und Flöten durch die Gassen ziehen und tanzen. Das Besonderer daran ist jedoch, das manche dieser Flöten aus eigentlich zwei Flöten bestehen. Man spielt also auf zwei Flöten gleichzeitig. Diese Art von Blasinstrument ist bereits aus dem Mittelalter bekannt und wurde höchstwahrscheinlich durch Besetzer aus Andalusien (Südspanien) in die kanarischen Inseln und somit in die Kultur eingeführt.

Auf spanisch heißt Flöte Flauta und ist wie gesagt eines der beliebtesten Instrumente mit einer tiefen Verwurzelung in der kanarischen Geschichte. Die Flöte mit den zwei Rohren stammt aus dem Mittelalter und wurde gerne auf Hoffesten und Volksfesten gespielt.

Eine häufige Kombination ist das Zusammenspiel von Fölte und Trommel. In diesem Fall wird die Trommel auf den kanarischen Inseln Tamboril genannt. Die Trommeln variieren in Größe und Tiefe der Klänge und werden in der Regel mit Schlagstöcken gespielt.

In der Gegenwart findet man die Kombination von Flauta und Tamboril auf dem Folklorefest mit Bändertanz im Ort San Pedro im Süden Teneriffas in der Gemeinde von Güimar. Es werden allerdings nicht nur Doppelflöten sondern auch einfache Flöten für die Folklore eingesetzt.

Hier gibts noch ein Video von einem Tamboril und Flötenspieler:

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Chorizo, die spanische Paprikasalami

 Freitag, 5. März 2010

Der Chorizo ist eine Art pikante Paprikawurst, die sowohl auf der Spanischen Halbinsel als auch auf den Kanarischen Inseln eine Spezialität ist. Auf der Spanischen Halbinsel wird Chorizo meist kalt als Aufschnittswurst mit Brot zu Wein als Tapa verzehrt.

Auf den Kanarischen Inseln gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Arten von Chorizo. Hier wird der Chorizo gerne für warme Speisen wie Eintöpfe und Suppen verwendet. Ein traditionelles Gericht mit Chorizo ist der Eintopf Rancho Canario, die Zutaten dafür sind:
Kichererbsen (Garbanzos)
dicke Suppennudel
Kartoffeln
Petersilie
Knoblauch
Safran
Chorizo

Für Kichererbsen Eintopf wird ebenfalls Chorizo verwendet, um das ganze etwas schmackhafter zu gestalten.

Der wohl bekannteste Chorizo der Kanarischen Inseln ist der Chorizo Perro. Hier handelt es sich um eine Art Streichwurst mit Paprikagewürz. Der beliebteste Chorizo Perro stammt aus Teror, einer Ortschaft auf Gran Canaria.

In einigen Guachinches bekommt man Chorizo als Vorspeise serviert. Man kann den Chorizo einfach so aufs Brot streichen oder vorher flambieren, was der Paprikawurst einen ganz besonderen Geschmack verleiht.

Der Chorizo hat auf den Kanarischen Inseln eine sehr lange Tradition und die Großeltern und Urgroßeltern zu ihrer Zeit haben den Chorizo meist selber hergestellt. Beim Schlachten des Schweins wurde so gut wie alles weiterverarbeitet. Der Chorizo ist eine Mischung aus verschiedenen Fleischstücken, die ganz klein zerstückelt werden und den Chorizo so streichfähig zu machen. Außer Schweinefleisch enthält der Chorizo viel Knoblauch, eine Mischung aus Gewürzen und Paprikapulver. Das pikante Paprikapulver gibt dem Chorizo seine orange Farbe und das typische Aroma.

Das Wort Chorizo wird für die Paprikawurst verwendet, jedoch bedeutet Chorizo auch gleichzeitig Dieb. :)

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DVD Reisebericht Teneriffa

 Dienstag, 2. März 2010

Wer sich für die Insel Teneriffa interessiert oder einen Urlaub dorthin planen möchte aber noch nicht genug Info gefunden hat, der sollte sich das DVD Reisebericht – Teneriffa, Urlaubsträume ansehen.

Das DVD berichtet von der Geschichte Teneriffas sowie von der Tradition und Kultur. Der Reisebericht stellt Information zu Sehenswürdigkeiten und beliebten Ausflugszielen zur Verfügung.

Mit der DVD können Sie schöne Landschaften Teneriffas bei sich zu Hause geniessen und die Vorfreude auf den Urlaub wächst von Moment zu Moment.

Falls Sie einen Urlaub auf Teneriffa verbringen möchten, können Sie sich schon vorab mit der DVD ein Bild der Insel verschaffen und ihre Interessen auf der Insel schon vormerken.

Der Reisebericht über Teneriffa auf DVD befindet sich in der günstigeren Preisklasse und ist im Handel erhältlich.

DVD Reisebericht – Teneriffa, Urlaubsträume
Verlag: MCP
ASIN: B000EHSFYM

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Masken ablegen und freundlich sein

 Sonntag, 28. Februar 2010

Haben Sie Ihre Maske schon abgelegt?

Nachdem der Karneval nun in den meisten Gemeinden Teneriffas vorüber ist, möchte ich Sie nun fragen:
Haben Sie sich schon demaskiert?
Die Maske, so meinen ja manche, zeige erst das wahre Gesicht eines Menschen. So wie ich mich also verkleide, so möchte ich in Wirklichkeit sein – zumindest manchmal sein. Das ist ja immer noch ein gewaltiger Unterschied. Viele Menschen verkleiden, schminken und maskieren sich in diesen närrischen Tagen also nur, um mal ihre Alltagsmasken abzulegen. Die „Ich-bin-so-freundlich-Maske“; das „Wie-kann-ich-ihnen-helfen-Gesicht“; „die-macht-mir-gar-nichts-aus-Miene“… endlich mal weg damit und so richtig aus sich herausgehen. Dafür ist Karneval gut – dafür brauchen wir diese Tage, an denen Masken aufsetzen endlich erlaubt ist. Obwohl es ja mitunter wirklich besser wäre, so manche Sau würde in diesen Tagen nicht herausgelassen…

Bertram Bolz, katholischer Touristen- und ResidentenseelsorgerAber trotz dieser möglichen Auswüchse: Manche Menschen brauchen diese Karnevalsmasken, so wie sie im Alltag eben ihre Alltagsmasken brauchen.
Schließlich gilt doch: Es muss mir ja nicht jede und jeder schon von weitem ansehen, dass ich mal nicht so gut drauf bin; dass ich Krach mit meiner Ehefrau habe oder mit den Kindern im Clinch liege; dass mein Chef mir angedroht hat, mich beim nächsten Fehler auf die Strasse zu setzen; dass ich unheilbar krank bin. Manchmal bleibe ich eben lieber allein mit meiner Traurigkeit. Es geht doch keinen etwas an – und da ist es eben gut, wenn man sich hinter einem freundlich-professionell dreinschauenden Gesicht verstecken kann.

Die Alltagsmasken, wo sich hinter einem Lächeln oder Grinsen in Wirklichkeit ein ganz mieser Charakter versteckt – zugegeben – die gibt es auch. Wenn ich eben nur das Gesicht sehe, nur die Oberfläche, dann weiß ich eben erst relativ wenig über den Menschen, der da vor mir steht. Und es ist mir durchaus bewusst, dass hinter den witzigsten und verruchtesten Verkleidungen mitunter überaus traurige Gestalten bei den Umzügen mittraben.

Ob es die tröstet, weiß ich nicht. Aber für mich, der ich als echter Fasnachtsnarr groß geworden bin, für mich ist es außerordentlich wichtig, dass Gott mich ganz und gar kennt; dass er mich von Kopf bis Fuß durchschaut. Er kennt mich und meinen Lebensweg und er will diesen Weg in Liebe und Zuneigung mit mir gehen – mit Maske oder ohne. Das ist ihm einerlei und mich stimmt es froh und zufrieden. Warum sollten wir uns als Christen auch nicht am Leben erfreuen? Wir sind in Gott geborgen. Das ist Fakt. Wir müssen die Welt nicht erlösen, denn das hat ER bereits für uns getan. Gerade deshalb aber kann ich – auch in weltpolitisch schwierigen Zeiten, meinen Weg voller Zuversicht und voller Mut gehen. Und manche Sorgen, die lassen sich sowieso mit einem Lächeln, einem freundlichen Gesicht eher besiegen als mit einer sorgenvollen Miene, die uns selbst und allen anderen jeglichen Optimismus nimmt.

Schon 1883 wusste der Pfarrer von St. Lamberti in Münster, dass ein Gebet, selbst bei großen Sorgen mit einem Lächeln gesagt, das Herz befreit und Gott mit Sicherheit ganz gut gefällt:

“Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lass die Grenzen überflüssig werden.
Lass die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts– und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir in den Himmel kommen – aber bitte nicht sofort. Amen.“

Bertram Bolz, Diakon
Kath. Touristen- und
Residentenseelsorger

Kapelle San Telmo, Puerto de la Cruz

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Kategorien: Internet-Kanzel, Karneval