Abades an der Südostküste Teneriffas – Teil 2
Heute wird das Geheimnis gelüftet: Bei der Kirche mit dem großen Kreuz auf der Spitze handelt es sich um eine Lepra-Kirche.

Der nahe Leuchtturm von Punta de Abona
Als die Lepra auf Teneriffa herrschte, wurde hier auf dem Hügel zwischen Abona und Abades im Jahre 1943 das Lepra-Dorf Sanatorio de Abona errichtet, mit allem, was dazugehört: Sanatorium, Verbrennungsanlage, Kirche, usw. Die Kranken sollten hier bis zur Heilung oder dem Tod noch ein gutes Lebensende haben, mit Meerblick, etc. Schutzpatron der Leprakranken war der heilige Lazarus.
Doch die Lepra wurde mit Medikamenten besiegt und das Dorf wurde dadurch nie fertiggestellt. Später nutzte man die Bauten für militärische Zwecke als Unterkunft für Soldaten. Auch Inselbesucher haben hier einmal gewohnt.
Heute ist das Ganze eine gruselige Geisterstadt und lockt Touristen an.

Der Blick auf Abades

Lepra-Kirche und -Dorf

Diese Inschrift heißt: Kirche des heiligen Lazarus

Blick aus der Kirchenruine

Die herrliche Sandbucht von Abades

Der Ort mit seinem Barranco

Der Strand durchs Kirchenfenster

Das Lepra-Dorf

Der Innenraum

Alles ist zu erkunden

Die Kirchenfront, ein gewaltiges Portal

Eine zunehmend zerfallene Geisterstadt

Abstieg zum Strand

Ein vertrockneter Agaven-Fruchtstand vor historischer Kulisse.

