Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Guanchen'
Auf Teneriffa und den restlichen kanarischen Inseln finden wir eine Menge Tradition und Folklore.
Für die Einwohner Teneriffas ist die Folklore sehr wichtig und man ist stolz auf die Kultur und Wurzeln.
Die Folklore spiegelt die Geschichte und die Kultur des Volkes in Form von Musik, Handwerkskunst oder Bräuchen wider.
Die Folklore besteht nicht nur aus Musik und Volkstänzen, obwohl diese sicherlich der wichtigste Teil sind. Auf Teneriffa hört man oft den Klang eines Timples. Der Timple ist das typische und traditionelle Instrument auf Teneriffa und anderen kanarischen Inseln. Hier handelt es sich um eine kleine Gitarre, die der Ukulele ähnelt.
Bei Volksfesten und Romerías ist der Timple immer vorhanden. Der Timple wird in der Folklore Teneriffas von einer Art Kastagnette namens Chacara begleitet. Der Gesang ist ebenfalls fundamental in der Folklore Teneriffas. Die Lieder erzählen Geschichten vom Leben auf der Insel, von der Liebe und von Leid ...
Fisch essen auf Teneriffa
Donnerstag, 14. Mai 2009
Der frische Fisch gehört zur kulinarischen Kultur und Tradition auf Teneriffa, obwohl die Ureinwohner (Guanches) fast keinen Fischfang betrieben haben aus Angst vor den Dämonen, die sie im Meer vermuteten. Nach der Eroberung durch die Spanier wurde jedoch bis heute viel Fischfang auf Teneriffa betrieben. Kulinarische Feinschmecker und Liebhaber von Fischgerichten können auf Teneriffa so richtig genießen.
Falls Sie ein Liebhaber von Fischgerichten sind, sollten Sie eines der kanarischen Fischrestaurants besuchen, die es beispielsweise in San Juan de La Rambla, im Viertel von Las Aguas, zu finden gibt. Das Fischrestaurant befindet sich genau gegenüber von der Promenade am Schwimmbad. Hier können Sie direkt an der Theke ihren frischen Fisch auswählen. Diese Fische stammen 100% aus natürlichem Fischfang und werden von den einheimischen Fischern morgens frisch geliefert. Das Angebot des Restaurants hängt deshalb immer vom Fang ab und es stehen nicht immer alle Fischarten zur Verfügung.
Ein ...
Kanarischer Hexenkult
Mittwoch, 8. April 2009
Der Archipel der Kanarischen Inseln hat eine lange Tradition von Hexenkunst, Hexenkult und Dämonenbeschwörung. Diese Tradition ist bis heute am Leben und wird noch teilweise auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln praktiziert.
Zurückzuführen ist der Hexenkult bereits in die Zeit der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas. Durch Überlieferungen und Fundstücke ist bekannt, dass die Guanchen ein wohl organisiertes Gesellschaftssystem besaßen. Jeder Clan der Ureinwohner hatte seine eigenen Curanderos (Heiler) und Magos (Magier). Zur Zeit der Guanchen wurden die wichtigen Ämter dieser Heiler noch den Männern zugesprochen. Die Curanderos hatten allerdings eine Reihe von so genannten Harimaguadas (Hohenpriesterinnen) als Gehilfinnen zu ihrer Seite. Die Harimaguadas dienten vor Allem als Orakel und waren nicht für Heilungen in der Gesellschaft zuständig.
Durch die späteren Einflüsse von Juden, Zigeunern, Mauren und Sklaven aus dem südamerikanischen und afro-karibischen Raum wurde der Hexenkult der Guanchen
Ausflugsziel Oasis del Valle
Donnerstag, 19. März 2009
Im Gemeindegebiet von La Orotava befindet sich ein Subtropischer Garten, in dem Sie besondere Pflanzen und Tiere bewundern können.
Der Gartenanlage mit Attraktionen nennt sich Oasis del Valle und bietet den Besuchern viel Sehenswertes.
Sie können im Oasis del Valle die Tradition und Kultur der Kanarischen Insel über thematische Ausstellungen und Videos näher kennen lernen.
Ein Bereich im Oasis del Valle widmet sich der Vorspanischen Zeit. Anhand von lebensgroßen Nachahmungen der Ureinwohner, der Guanchen, können Sie über deren Lebensweise Interessantes lernen.
Auf dem Gelände von Oasis del Valle befindet sich eine Gofiomühle (Molino de Gofio). Hier können Sie die Entstehung des ältesten, kanarischen Lebensmittel, dem Gofio mitverfolgen. Vom Anbau bis zur Röstung und dem Mahlen des Getreides in der Gofio Mühle finden Sie hier alles vor.
Auf einer Bananenplantage (Platanera) im Oasis del Valle können Sie die Bananenstauden und die riesigen Blüten ...
Geschichte von Vilaflor
Freitag, 30. Januar 2009
Vilaflor ist der Name eines Tales und des höchst gelegenen Ortes ganz Spaniens, der sich auf Teneriffa befindet.
Heute will ich die Geschichte erzählen, wie dieses Tal seinen Namen erhalten hat. Die Einwohner der Kanarischen Insel erzählen sich eine sehr schöne Legende über die Namensgebung von Vilaflor.
Im Jahr der Eroberungen 1496 hieß Vilaflor damals noch Chasna und hat durch seine Schönheit die spanischen Eroberer beeindruckt.
Eroberer und Guanchen lieferten sich rund um das ehemalige Chasna erbitterte Kämpfe bis der letzte Ureinwohner bezwungen worden war. Bei der Suche nach weiteren Kriegern fand ein General von Alonso de Lugo namens Pedro de Bracamonte eine Art Höhle oder Galerie. Als er sich in die dunkle Galerie begab, fand er dort eine junge Eingeborene, die er gefangen nahm.
Die Schönheit der jungen Ureinwohnerin war beeindruckend und Pedro Bracamonte war zutiefst von ihr angetan. Eines Tages gelang es der ...
Als den Guanchen die Jungfrau erschien
Samstag, 17. Januar 2009
Auf Teneriffa wird die heilige Jungfrau von Candelaria bis heute von den Inselbewohnern verehrt. Ein Mal im Jahr machen sich die Menschen auf einem Pilgerweg auf den Weg nach La Candelaria um die Jungfrau zu ehren.
Diese Verehrung basiert auf einer Legende, die man sich auf Teneriffa erzählt. Der Legende zufolge hat sich im Jahre 1390 ein wundersames Ereignis zugetragen.
In der Nähe von Güimar, am Barranco Chinguaro, hatten zwei Hirten, Untertanen des damaligen Menceys Acaymo (König der Guanchen), ihre Schafe auf die Weide geführt. Plötzlich entdeckte einer der Hirten eine strahlenden Frauengestalt in der Nähe des Strandes.
Als sich die neugierigen und erschrockenen Hirten der Gestalt näherten, wurden sie durch das Licht, das diese ausstrahlte, verwirrt. Einer der beiden versuchte mit einem Stein auf die Gestalt zu werfen um zu sehen ob es sich um eine Erscheinung oder um eine wahre Gestalt handelte. Als ...