Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Guanchen'

Der König von Taoro

Dienstag, 11. Januar 2011
Das Buch von Horst Uden mit dem Titel Der König von Taoro erzählt die Geschichte der Guanchen, der Ureinwohner der Kanarischen Inseln und den spanischen Eroberung. Horst Uden entführt Sie in das 15. Jahrhundert, um genauer zu sein in das Jahr 1494, in dem die Eroberung der Inseln Teneriffa und La Palma unter Alonso de Lugo stattgefunden hat. Schon vorher haben die spanischen Eroberer immer wieder Versuche gestartet die Ureinwohner zu unterwerfen und sich der Kanarischen Inseln Besitz anzunehmen, doch einge Versuche sind durch den starken Widerstand der Guanchen gescheitert. Im Jahr 1494 stösst Alonso de Lugo ein hölzernes Kreuz in die fruchtbare Erde Teneriffas und entschliesst, dass von nun an diese Stadt Santa Cruz heissen möge. Die Schlacht der spanischen Eroberer und der Guanchen war brutal und die endgültige Niederlage fanden die Ureinwohner dann ...

Achäologisches Museum Puerto de La Cruz

Dienstag, 2. November 2010
Im Norden Teneriffas im beliebten Touristenort Puerto de La Cruz gibt es ein Archäologisches Museum. Viele Gäste und sogar einige Einwohner von Puerto wissen nicht mal dass es ein Archäologisches Museum hier gibt. Das Museum ist klein und überschaubar und hat trotzdem interssante Information über wertvolle Funde und die Geschichte der Ureinwohner - der Guanchen - und der Gemeinde Puerto de La Cruz zu bieten. Achäologisches Museum Puerto de La Cruz Das archäologische Museum befindet sich in der Calle El Lomo, das ist die kleine Fußgängerstrasse, in der sich die ganzen Restaurants aneinandergereiht befinden. Auch auf der Hinterseite des Museums gibt es einen Eingang an der Calle San Felipe. Zu den Schmuckstücken des Bestandes des archäologischen Museum von Puerto de La Cruz gehört eine Sammlung von Gefässen und Gebrauchsgegenständen der Ureinwohner, die hier Los Guanches genannt werden. Diese Ausstellungsstücke kann man das ganze Jahr über bewundern. ...

Kanarische Folklore

Dienstag, 19. Januar 2010
Auf Teneriffa und den restlichen kanarischen Inseln finden wir eine Menge Tradition und Folklore. Für die Einwohner Teneriffas ist die Folklore sehr wichtig und man ist stolz auf die Kultur und Wurzeln. Die Folklore spiegelt die Geschichte und die Kultur des Volkes in Form von Musik, Handwerkskunst oder Bräuchen wider. Die Folklore besteht nicht nur aus Musik und Volkstänzen, obwohl diese sicherlich der wichtigste Teil sind. Auf Teneriffa hört man oft den Klang eines Timples. Der Timple ist das typische und traditionelle Instrument auf Teneriffa und anderen kanarischen Inseln. Hier handelt es sich um eine kleine Gitarre, die der Ukulele ähnelt. Bei Volksfesten und Romerías ist der Timple immer vorhanden. Der Timple wird in der Folklore Teneriffas von einer Art Kastagnette namens Chacara begleitet. Der Gesang ist ebenfalls fundamental in der Folklore Teneriffas. Die Lieder erzählen Geschichten vom Leben auf der Insel, von der Liebe und von Leid ...

Fisch essen auf Teneriffa

Donnerstag, 14. Mai 2009
Der frische Fisch gehört zur kulinarischen Kultur und Tradition auf Teneriffa, obwohl die Ureinwohner (Guanches) fast keinen Fischfang betrieben haben aus Angst vor den Dämonen, die sie im Meer vermuteten. Nach der Eroberung durch die Spanier wurde jedoch bis heute viel Fischfang auf Teneriffa betrieben. Kulinarische Feinschmecker und Liebhaber von Fischgerichten können auf Teneriffa so richtig genießen. Falls Sie ein Liebhaber von Fischgerichten sind, sollten Sie eines der kanarischen Fischrestaurants besuchen, die es beispielsweise in San Juan de La Rambla, im Viertel von Las Aguas, zu finden gibt. Das Fischrestaurant befindet sich genau gegenüber von der Promenade am Schwimmbad. Hier können Sie direkt an der Theke ihren frischen Fisch auswählen. Diese Fische stammen 100% aus natürlichem Fischfang und werden von den einheimischen Fischern morgens frisch geliefert. Das Angebot des Restaurants hängt deshalb immer vom Fang ab und es stehen nicht immer alle Fischarten zur Verfügung. Ein weiteres Restaurant ...

Kanarischer Hexenkult

Mittwoch, 8. April 2009
Der Archipel der Kanarischen Inseln hat eine lange Tradition von Hexenkunst, Hexenkult und Dämonenbeschwörung. Diese Tradition ist bis heute am Leben und wird noch teilweise auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln praktiziert. Zurückzuführen ist der Hexenkult bereits in die Zeit der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas. Durch Überlieferungen und Fundstücke ist bekannt, dass die Guanchen ein wohl organisiertes Gesellschaftssystem besaßen. Jeder Clan der Ureinwohner hatte seine eigenen Curanderos (Heiler) und Magos (Magier). Zur Zeit der Guanchen wurden die wichtigen Ämter dieser Heiler noch den Männern zugesprochen. Die Curanderos hatten allerdings eine Reihe von so genannten Harimaguadas (Hohenpriesterinnen) als Gehilfinnen zu ihrer Seite. Die Harimaguadas dienten vor Allem als Orakel und waren nicht für Heilungen in der Gesellschaft zuständig. Durch die späteren Einflüsse von Juden, Zigeunern, Mauren und Sklaven aus dem südamerikanischen und afro-karibischen Raum wurde der Hexenkult der Guanchen

Ausflugsziel Oasis del Valle

Donnerstag, 19. März 2009
Im Gemeindegebiet von La Orotava befindet sich ein Subtropischer Garten, in dem Sie besondere Pflanzen und Tiere bewundern können. Der Gartenanlage mit Attraktionen nennt sich Oasis del Valle und bietet den Besuchern viel Sehenswertes. Sie können im Oasis del Valle die Tradition und Kultur der Kanarischen Insel über thematische Ausstellungen und Videos näher kennen lernen. Ein Bereich im Oasis del Valle widmet sich der Vorspanischen Zeit. Anhand von lebensgroßen Nachahmungen der Ureinwohner, der Guanchen, können Sie über deren Lebensweise Interessantes lernen. Auf dem Gelände von Oasis del Valle befindet sich eine Gofiomühle (Molino de Gofio). Hier können Sie die Entstehung des ältesten, kanarischen Lebensmittel, dem Gofio mitverfolgen. Vom Anbau bis zur Röstung und dem Mahlen des Getreides in der Gofio Mühle finden Sie hier alles vor. Auf einer Bananenplantage (Platanera) im Oasis del Valle können Sie die Bananenstauden und die riesigen Blüten ...