Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Anaga-Gebirge'

Biosphärenreservat Anaga Gebirge

Samstag, 21. März 2009
Eine Initiative des Natur- und Artenschutz hat einen Antrag bei der UNESCO eingereicht, um das Gebiet Anaga Gebirge auf Teneriffa zum Biosphärenreservat zu erklären. Die Vereinigung, der diese Antragstellung zu verdanken ist, heißt Santa Cruz Sostenible. Falls dieser Antrag bewilligt wird, wäre das Anaga Gebirge nicht die erste Zone Teneriffas auf der Liste der UNESCO. San Cristobal de La Laguna wurde bereits in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen.
Die Panoramastraße, die durchs Anaga Gebirge führt
Die Ernennung des Anaga Gebirges zum Biosphärenreservat wäre von Vorteil für Fauna, Flora und Mensch. Das Anaga Gebirge ist eines der ältesten Gebirge auf der Insel. Hier finden wir eine atemberaubende Landschaft von tiefen Schluchten und einer vielseitigen Vegetation. Hier finden wir auch eine Vielzahl von endemischen Pflanzen. Das Anaga Gebirge ist sehr beliebt für Wanderungen. Damit das Anaga Massiv zum Biosphärenreservat ernannt werden kann, müssten allerdings noch einige ...

Der Feigenkaktus trägt Früchte!

Donnerstag, 12. März 2009
Wer sagt, dass Kakteen nur stachelige, nichtsnutzige Gewächse sind, der hat sich gewaltig getäuscht. Auf Teneriffa gibt es einen Kaktus, der fast überall gedeiht und noch dazu leckere Früchte trägt. Die Frucht ist als Kaktusfeige oder im Spanischen als higo chumbo und auf den Kanarischen Insel als higo pico bekannt. Der Kaktus, der diese leckeren Früchte trägt, nennt sich ganz einfach Feigenkaktus oder auf Spanisch chumbera, tuno oder nopal. Die Lateinische Bezeichnung des Feigenkaktus ist Opuntia ficus-indica.
Dieser Kaktus gehört zu der Gruppe der Opuntien, das sind Kakteen mit essbaren Früchten. In Mexico gehören sogar die jungen Blätter dieser Spezie zur Standardküche. Auf den Kanarischen Inseln wird allerdings nur die Kaktusfeige verzehrt. Man findet Sie wild, am Straßenrand und vor allem im Gebiet um das Anaga Gebirge. Es ist Vorsicht geboten beim Pflücken und auch beim Verzehr, da die Feige unzählige, durchsichtige, kleine Stacheln besitzt. Diese ...

Kanarische Dattelpalme

Dienstag, 3. Februar 2009
Auf den Kanarischen Inseln, einschließlich Teneriffa, gibt es viele endemische Pflanzen, jedoch ist nicht alles was hier wächst und gedeiht auch wirklich ursprünglich von hier. Eine sehr beliebte, kanarische Pflanze ist die Kanarische Dattelpalme, auf Latein Phoenix canariensis. Diese wunderschöne Palme finden wir vor Allem auf Wanderungen durch das Gebiet um Anaga, Teno, Masca etc. Die Kanarische Dattelpalme beeindruckt durch Ihre riesigen Palmenblätter, die bereits bei kleinen Palmen eine Länge von zwei bis drei Metern erreichen können. Ausgewachsene Palmen spenden mit Ihren bis zu fünf Meter langen Palmenwedeln besonders viel Schatten. Der dicke, kugelförmige Stamm der Palme erinnert etwas an eine Ananas. Aus dem dicken Ansatzt wächste in langer, gerader Stamm, der durch den Restansatz der abgefallenen Palmenwedel umgeben ist. Die Palmenblätter besitzen einige Stacheln, die Sie aber ganz leicht mit einer Gartenschere entfernen können. Bei der Kanarischen Palme gibt es männliche und weibliche Exemplare. Die ...

Schmetterlinge auf den Kanaren

Dienstag, 2. Dezember 2008
Der Schmetterling, ein Insekt, das eine beeindruckende Metamorphose von der Raupe bis zum Falter durchmacht, beeindruckt Jung und Alt mit Farbe und Eleganz. Die Schmetterlinge sind leider immer seltener zu sichten und durch das Aussterben vieler Pflanzen, von denen sie sich ernähren, ebenfalls teilweise vom Aussterben bedroht. Auf Teneriffa und den restlichen Kanarischen Inseln kommen verschiedenen Falter vor. Damit Sie einen Überblick bekommen, zählen wir Ihnen hier die häufigsten auf: • Der Bläuling (Cyclyrius webbianus) Dieser Schmetterling kommt im Teide Nationalpark vor und ernährt sich dort von den verschiedenen Pflanzenarten wie beispielsweise von der Blüte des roten Natternkopfes. Der Bläuling findet seinen Lebensraum in einer Höhenlage von 2.000 bis 2.500 Metern. • Der Kanarische Admiral (Vanessa vulcanica) Dieser Falter kann eine Flügelspannweite von bis zu fünf Zentimeter erreichen und hält sich in Zonen mit reicher, blütenreicher Vegetation auf. Ein bevorzugtes Gebiet des Admirals ist das Anaga Gebirge. Der Kanarische Admiral stammt vom Asiatischen Admiral ab und seine ...

Mountainbiken auf Teneriffa

Montag, 24. November 2008
Hobby-Radfahrer sowie professionelle MTB-Fans können auf Teneriffa eine abenteuerliche und sportliche Zeit mit dem Mountainbike verbringen.
MTB - Active.com Tenerife
Es gehört eine gute körperliche Verfassung und etwas Durchhaltevermögen sowie natürlich Spaß am Biken dazu, um Teneriffa per Mountainbike zu durchstreifen. Es gibt Touren für weniger Geübte von 30 Kilometern Länge und einem Höhenmeterunterschied von 500 Metern. Für begeisterte Mountainbiker mit guter Ausdauer gibt es abenteuerliche Touren, die für Abwechslung und Spaß sorgen, bei denen die Teilnehmer körperlich gefordert werden. Einige beliebte Exkursionen führen durch den Teide Nationalpark, vorbei an der roten Erde, den erstarrten Lavaströmen und der Mondlandschaft. Das Orotavatal eignet sich ebenfalls sehr gut für Mountainbiketouren. Sie können mit dem Rad auf Waldwegen, auf denen nur autorisierte Motorfahrzeuge Erlaubnis haben, durch den Lorbeerwald radeln und bei der nach schweisstreibenden Steigungen die benachbarten Inseln La Palma und La Gomera betrachten. Ein sehr ...

Mit TITSA um die Insel

Sonntag, 28. September 2008
Auf der Insel Teneriffa zirkulieren für meinen Geschmack viel zu viele Autos und auf der Autobahn nach Santa Cruz steht man oft im Stau. Auf einer Insel ist eine gute Infrastruktur noch viel wichtiger als auf dem Festland. Die öffentlichen Verkehrsmittel auf Teneriffa findet man in Form von grünen Bussen, die durch ihre Farbe recht fröhlich aussehen. Die Transportfirma TITSA bemüht sich Tag für Tag die Bewohner und Besucher von Teneriffa zu den verschiedenen Orten der Insel zu transportieren. Ich empfehle Ihnen, einen so genannten Bono Bus zu kaufen, mit dieser Karte bekommen Sie fast 50% Ermäßigung. Der Bono Bus ist für 12 oder 20 Euro zu haben und zahlt sich allemal aus. Auf der Homepage von TITSA kann man sich über den Fahrplan informieren. Die Seite gibt Information über die verschiedenen Linien des Insel- und Stadtverkehrs. Jetzt können Sie sich Ihren Fahrplan von der Webpage herunterladen und ausdrucken. Die ...