Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Orotava-Tal'

Mountainbiken auf Teneriffa

Montag, 24. November 2008
Hobby-Radfahrer sowie professionelle MTB-Fans können auf Teneriffa eine abenteuerliche und sportliche Zeit mit dem Mountainbike verbringen. Es gehört eine gute körperliche Verfassung und etwas Durchhaltevermögen dazu, um Teneriffa per Mountainbike zu durchstreifen. Es gibt Touren für weniger Geübte von 30 Kilometern Länge und einem Höhenmeterunterschied von 500 Metern. Für begeisterte Mountainbiker mit guter Ausdauer gibt es abenteuerliche Touren, die für Abwechslung und Spaß sorgen, bei denen die Teilnehmer körperlich gefordert werden. Einige beliebte Exkursionen führen durch den Teide Nationalpark, vorbei an der roten Erde, den erstarrten Lavaströmen und der Mondlandschaft. Das Orotavatal eignet sich ebenfalls sehr gut für Mountainbiketouren. Sie können mit dem Rad auf Waldwegen, auf denen nur autorisierte Motorfahrzeuge Erlaubnis haben, durch den Lorbeerwald radeln und bei der nach schweisstreibenden Steigungen die benachbarten Inseln La Palma und La Gomera betrachten. Ein sehr bekanntes Gebiet für Mountainbiker ist das Anaga Gebirge. Die Trails durch die dichten Wälder, über Felsterrassen, durch ...

Guachinche in La Perdoma, Orotavatal

Dienstag, 9. Oktober 2007
Am letzten Samstag waren wir, wie unerwähnterweise recht oft in der letzten Zeit, beim Guachinchen. Einige Male waren wir in Santa Ursula bei einem Guachinchen, über den wir auch schon berichtet haben (mit Foto von dem vorzüglichen Pate Canario). Den Weg dorthin kann ich unmöglich beschreiben. Irgendwo auf der Hauptstraße in Santa Ursula sieht man ein Schild, daß einen über eine Vielzahl von extrem steilen Bergsträsschen irgendwann zum Ziel führt. ;-) Hier unser Erfahrungsbericht: Beim Guachinchen Samstag waren wir aber in La Perdoma (La Orotava) essen. Direkt an der Hauptstrasse findet man 3-4 Guachinches nebeneinander, und mind. 2 davon hatten bisher immer geöffnet. Wir waren in dem rechten Lokal, wo es den sehr sehr guten frischen Pulpo (Krake/Oktopus) mit Kartoffeln gibt sowie das superzarte Carne Salsa (Rindfleisch mit einer leckeren, gulaschähnlichen Soße und Papatas Fritas (Pommes Frites)), was wir natürlich auch beides bestellt haben. Pedro bestellte spontan auch ...

Teneriffa: woher die Namen kommen …

Dienstag, 23. Januar 2007
Mencey ist der Name, der man dem Monarchen oder dem König der Guanchen Teneriffas gegeben hat, der ein menceyato (Gebiet) regierte. Die Bezeichnung für einen Guanchen-Monarch auf Gran Canaria ist übrigens ganz anders, dort heißt er Guanarteme . Auf Teneriffa hieß der letzte große Mencey, der regierte Tinerfe el Grande (Tinerfe der Große), Sohn des Mencey Sunta, der seinen Hof in Adeje unterhielt, 100 Jahre vor der Eroberung durch die Spanier, und er regierte die ganze Insel. Er hatte 9 legitime Kinder und ein unrechtmässiges Kind, die sich später die Insel in 9 menceyatos (Gebiete) geteilt haben: * Daute: besetzte die Gebiete von El Tanque, Los Silos, Santiago del ...

Comeback von Puerto de la Cruz III

Samstag, 11. November 2006
Auch für den Langzeiturlaub oder zum Überwintern, vor allem für Senioren ist der Norden sehr geeignet, da es nicht so heiß ist und über dem Orotavatal auch oft Wolken hängen. Trotzdem scheint auch oft die Sonne ;-) Ein ganz besonderer Anziehungspunkt ist auch der Karneval von Puerto de la Cruz und vielen anderen Orten. Im Februar/März finden viele Strassenfeste und Fiestas statt sowie Karnevalsumzüge mit farbenprächtigen Kostümen, fast wie so bunt und so schrill wie in Südamerika. Bis in die frühen Morgenstunden wird auf den Straßen gefeiert. Unterkünfte findet man im Norden Teneriffas reichlich und zu einem akzeptablen Preis-Leistungsverhältnis. Sie haben die große Auswahl: Hotels, Ferienhäuser, viele mit Meerblick und/oder Teideblick...

Comeback von Puerto de la Cruz I

Mittwoch, 8. November 2006
Lange Zeit wollten viele Teneriffaurlauber lediglich in den Süden der Insel an die Costa Adeje. In letzter Zeit wird aber der Norden von Teneriffa wieder richtig beliebt bei deutschen Urlaubern, vor allem der älteste touristische Ort, Puerto de la Cruz und das fruchtbare Orotavatal. Vielen gefällt der Norden Teneriffas schon deshalb weil es hier grün ist - überall wächst und gedeiht alles, ganz anders als im trockenen und kargen Süden, wo nur etwas wächst, wenn es bewässert wird. Man kann hier alle möglichen Sportarten ausüben: Tennis, Surfen, Reiten, Wandern und vieles mehr. Mehr Gründe für den Norden von Teneriffa und Puerto Cruz morgen...

Andere Welten

Sonntag, 6. August 2006
Nach der Tour mit dem Fahrrad, hoch in die Berge von Teneriffa, wollte ich es doch nochmal wissen, wie hoch es dort geht. Kurzer Hand nahm ich das Auto und fuhr wieder rauf, durch La Orotava über Barroso, wo mir wieder die Engelstrompeten, am Ortseingang zum Willkommen bliesen, bis nach Aguamansa, wo ich mit dem Fahrrad umkehrte. Mit dem Auto war ich schon längst in der ewigen Wolke über Puerto de la Cruz bzw. über dem Orotavatal. Ich werde sie einfach, mit Würde die "Ewige" nennen, wie die ewige Mutter oder die ewige Sonne, denn sie ist immer da und gibt den Stoff, den das Leben braucht, Wasser. Ich hielt eine Weile an um einfach eins mit der "Ewigen" zu sein. Endlich habe ich sie ereicht, mit dem Auto war ich so schnell, dass sie ...