Die Ursprünge der Guanchen

Los Guanches sind die Ureinwohner von Teneriffa vor der spanischen Eroberung und es ist heute auch die Bezeichnung für die Einwohner aller kanarischen Inseln, obwohl ursprünglich nur die Einwohner Teneriffas so genannt wurden.

Man sagt, daß die Guanchen (los Guanches) so groß waren wie große Männer mit einer Statur zwischen 1,75 und 1,82 Meter, dazu gut entwickelt, mit großen Knochen, die auf große Kraft schliessen lassen. Viele hatten hellblaue Augen und blonde Haare. :P

Guanche auf Teneriffa

Das Wort “Guanche” ist eine kastilische Verformung der von den alten Einwohnern der Insel gesprochenen Sprache: es stammt von der Berber-Sprache ab.

“Wa n Chinet” bedeutet: der Mann Teneriffas.

Wo “Chinet” bedeutet “Tenerife”. Also, Guanche bedeutet : “Mann von Tenerife”.

Das wurde dann für alle Inseln übernommen.

Los Guanches sind vermutlich vom Ursprung her Berber und kamen ab dem V. Jahrhundert a.c. auf der Insel an. Man denkt, daß sie von den Phöniziern hierher gebracht wurden, um dann hier verlassen zu werden.

Tatsächlich waren die Guanchen selbst keine Seefahrer. Sie brachten ihre Haustiere mit wie Schweine, Ziegen, Schafe, Hunde aber auch Weizen, Gerste, Erbsen usw…

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3 Kommentare zu “Die Ursprünge der Guanchen”

  1. Gilbert sagt:

    “Vom Ursprung Barbaren” – aha, nun wissen wir Bescheid.
    Wo liegt denn Barbaria?
    Die Phönizier könnten Menschen solchen Phänotypus aus dem Orient (Zweistromtal, Troja, Kanaan) oder Griechenland verschleppt haben – nicht gerade eine “barbarische” Herkunft, scheint mir.

    Vielleicht ist die Sage von der Abkunft von Atlantern doch nicht nur lediglich romantisch …

  2. Martin sagt:

    Barbaria liegt nördlich der Alpen!
    Den Begriff Barbaren benutzten die Römer für alle nördlichen Völker …Gallier, Kelten, Germanen…
    Bewiesenermassen segelten (ließen sich von Sklaven rudern) nicht nur die Phönizier zu den Kanaren, sondern auch die Römer. Es gibt Scherbenfunde auf El Hierro die das beweisen.
    Vermutlich wurden vermehrt nordische Sklaven ausgesetzt, so dass sich der blonde Typ durchsetzen konnte.
    Leider ist die Guanchensprache komplett (bis auf wenige Begriffe) verloren gegangen, so dass hier keine Rückschlüsse gezogen werden können.
    Es gibt auch blonde Berber, deren Gen ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf Vermischung mit den Westgoten zur Zeit der Völkerwanderung zurückzuführen ist.
    Das blonde Gen ist jedenfalls Nordeuropäisch und vermutlich ein Neandertalererbe.

  3. Martin sagt:

    P.S.:
    Erst 2010 konnten Wissenschaftler beweisen, dass der Jetztmensch Neandertalergene aufweist. D.H. eine Vermischung der beiden Menschenarten fand statt und fährte zu gebärfähiger Nachkommenschaft. Das Neandertalergen konnte bei eurasischen Rassen (Arier und Mongoloiden) nachgewiesen werden, nicht aber bei den afrikanischen Arten!
    Mit großer Wahrscheinlichkeit ist demnach die Hellhäutigkeit und vermutlich dann auch das blonde Haar der nordischen Rassen Neandertalererbe.
    Sklettfunde des Neandertalers gibt es bislang nur in Europa und dem nahen Osten (Israel).
    Meiner Vermutung nach nimmt der biblische Brudermord (Kain und Abel) Bezug auf die Ausrottung des Neandertalers. Dieser war reiner Fleischfresser (Abel opferte Lämmer) und wurde von Kain (opferte Korn) erschlagen.
    Wir der Homo Sapiens sind die Erben Kains!

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