El Nispero – die Mispel
Die Mispel ist eine in Deutschland und Österreich eher weniger bekannte Frucht, die allerdings auf den Kanaren eine sehr hohen Bekanntheits- und Beliebheitsgrad genießt. Ursprünglich stammt diese Frucht, die auch als Wollmispel bekannt ist, aus China und Japan. Nispero wird jedoch bereits auf den Kanaren und in Spanien seit ca. 200 Jahren angebaut.

Auf Teneriffa ist die Mispel als Nispero bekannt. Diese Frucht ist die erste, die nach dem milden Winter hier geerntet wird und ist vielleicht auch deshalb so gern gesehen. Die Mispel wird in den ersten Frühlingsmonaten an fast allen Märkten und in in den meisten Obstgeschäften verkauft. Diese Frucht wird vor Allem roh und frisch verzehrt und normalerweise nicht für die Zubereitung von Süßspeisen oder Kuchen verwendet.
Die Mispelbäume können sehr groß werden und sind kaum zu übersehen. Die Mispel an sich hat eine etwas flaumige, gelb organe Schale (wie der Pfirsich). Die Kerne im Inneren und die Schale sind ungenießbar. Die Mispel schmeckt in etwa wie ein Pfirsich oder wie eine Aprikose und ist sehr saftig. Wenn ein Nispero (Mispelbaum) in der Nähe ist, kann man einen aromatischen Duft in der Luft riechen, der ein bisschen an Äpfel erinnert.
Die Mispeln werden sorgfältig per Hand geernet und in gepolsterten Kisten an die Geschäfte geliefert, da die Früchte auf Druckstellen besonders empfindlich reagieren und sich sofort bräunlich verfärben. Wenn die Nispeln am Baum hängen, sehen sie aus wie kleine Aprikosen oder wie orangefarbene Pflaumen.
Sie sollten unbedingt einmal Nispero versuchen, schmeckt echt lecker und saftig.
















18. Mai 2011 um 16:33:48
So ein dummfug!!!! Nicht bekannt in deutschland???
Die Mispel (Mespilus germanica) oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der Kernobstgewächse (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt. Die Art war im Mittelalter in Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet, im 17. und 18. Jahrhundert auch in England. Heute hat sie in Europa als Obstbaum keine Bedeutung mehr, ist aber in mehreren Gebieten verwildert. Intensiv bewirtschaftete Plantagen gibt es noch in einigen Ländern Südwestasiens, so in Aserbaidschan.
Weitere Namen sind: Deutsche Mispel, Aschperln, Asperl, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Eschperl, Hesperl, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche.
22. Mai 2011 um 11:19:39
Hallo Arsen,
das mag sein, aber mit “nicht bekannt” war auch gemeint, daß man in deutschen Supermärkten normalerweise keine Mispeln kaufen kann, während es sie hier auf Teneriffa zur Saison in JEDEM Geschäft bekommt!!! Hier kennt sie also wirklich jeder, in Deutschland nur Fan und Leute, die vom Fach sind.
23. Mai 2011 um 14:13:18
hab heute im Netto Mispeln gekauft, Herkunft Spanien.
23. Mai 2011 um 19:22:14
Das ist ja toll!
Danke für den Tipp!!