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Quo vadis Teneriffa ?

Seit 1973 verbringen meine Frau und ich regelmässig 6 Wochen im Jahr unsere Urlaube auf der „Insel des ewigen Frühlings“. Die ersten Jahre buchten wir verschiedene Hotels, wie das LaVaggi, Ikarus, Eden-Esplanade, Maritim , Eden- Luz und zuletzt nur noch in privaten Ferienwohnungen.

Kirche in Candelaria

Die Kirche in Candelaria, einem Wallfahrtsort auf Teneriffa

Weil wir nicht gut zu Fuß sind, mieteten wir seit etwa 1977 jeweils für den gesamten Aufenthalt einen Leihwagen bei der deutschen Vermietung Rolf Boeke und in den letzten Jahren bei seinem Sohn Dirk Boeke in La Longera. Wir erhielten nur bestgepflegte Wagen mit deutschen Vertragstext.

Die Insel konnten wir deshalb sehr gut kennenlernen weil wir unsere Mobilität ausnutzten. Es haben sich im Laufe der Jahre einige „Stammrouten“ herausgebildet, auf denen wir fast jedes Jahr viel Neues entdecken konnten. Die erste „Stammroute“ führte uns über La Orotava zum Teide auf der gut ausgebauten Strasse mit vielen unvergesslichen Ausblicken bei der Caldera und dem Los Organos, den Orgelfelsen und der auf vielen Postkarten und Prospekten abgebildeten „Margarita de Piedra“ einer Steinrose, vorbei, bei El Portillo in den Teidekrater.

Kurz hinter El Portillo befanden sich eine Kaserne aus der Frankozeit und zwei Hotels. Die ersen Jahre fristete vor dem einen Hotel ein angeketteter Affe sein trostloses Leben. Offvensichtlich haben die Beschwerden vieler Urlauber bewirkt, dass eines Tages der Affe nicht mehr zu sehen war. Der Riesenkrater, der sich dann den Blicken darbot, war und ist überwältigend. Überwiegend sind die Lawasteine rotbraun, aber es gibt auch viel weissen Bimstein und grosse Obsidianfelder (schwarzes Vulkanglas) .

Die Verwaltung versuchte eine Mufflon oder Schafherde im Krater auszuwildern, doch behaupteten böse Zungen, diese Tiere seien alle in den Töpfen der Einwohner verschwunden.

Im Frühjahr und Sommer verschönt die Rote Tajenaste an vielen Stellen mit mannshohen Blütenständen die Natur. Eine besondere Freude bereitet das Teideveilchen das man aber nur als Wanderer zu Gesicht bekommt. Blumen und Mineralien aufzusammeln und mitzuführen ist nich ratsam, denn das ist leider strengstens untersagt.

Langsam nähern wir uns derTalstation der Teideseilbahn. In den letzten Jahren ist die Besucherzahl auf den Gipfel limitiert. In der Talstation sind ein Andenkenladen und eine preiswerte Restauration zu finden. Besonders empfehlenswert ist der „Lumumba“ (Kakao mit Rum).

Bei der Weiterfahrt nach Westen begegnen wir den Hotel „Parador“ und gegenüber einer Steingruppe, Reste des alten Vulkanschlotes nach dem Einbruch des Kraters. Anschliessend fahren wir durch die Ebene „Ukanka“ die viele interessante Ausblicke und Fotomotive bietet. Weiter im Westen teilt sich die Strasse in Richtung Vilaflor, der höchstgelegenen Ortschaft Spaniens. Geradeaus sehen wir rechts den Seitenkrater des Viejos, im Volksmund „die Nasenlöcher des Teides“.

Die Weiterfahrt bietet noch viel schöne Ausblicke auf die Nachbarinsel Gomera. Bald verlassen wir die Lavafelder und die Kiefernwälder und finden uns inmitten der Mandelbäume wieder und sehen rechterhand das Restaurant „Estrella“, freundliche Bedienung, einfache, aber gut schmeckende Speisen.

Über Santiago del Teide, Icod geht es zurück nach Puerto del a Cruz.



Eine Reaktion zu “Quo vadis Teneriffa ?”

  1. Rolf

    Ich habe Obsidiane und andere Steine vor ein paar Jahren am Teide gesammelt. Es gab keine Probleme