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Reisebericht Costa Adeje, Teneriffa

Ich verbrachte im Juli 2006 meinen Sommerurlaub auf Teneriffa, genauer gesagt an der Costa Adeje.

Wir, das heißt mein Freund und ich, kamen nach 3 Stunden Flug am späten Nachmittag an und wurden zusammen mit anderen Reisenden ins Hotel „Parque del Sol“ gebracht.

Costa Adeje

Vom Hotel waren wir positiv überrascht, es war im spanischen Stil gehalten wobei sich mehrere Bungalows um eine kleinere Poollandschaft gruppierten.
Die Touristen im Hotel waren hauptsächlich Holländer und Belgier.
Wir hatten ein recht großes Zimmer mit separater Küchennische und Wohnraum, ein kleines Manko war allerdings dass sich das Hotel nicht direkt am Meer befand, dorthin war ein kurzer Fußmarsch notwendig.

Am nächstgelegenen Strand, dem Playa de Fanabe, waren wir nur einmal, er ist zwar groß und sauber aber für unseren Geschmack waren dort einfach viel zu viele Touristen. So sind wir einfach ein paar Meter weiter zu einer kleinen Bucht wo sich der Playa del Duque  befindet, der ist zwar kleiner und ohne Liegestühle aber dafür weniger von Touristen überlaufen und sehr schön gelegen. Das gleichnamige Hotel Playa del Duque liegt direkt gegenüber und scheint auch gut zu sein, wie uns einige Urlauber berichteten.

Wegen der starken Brandung und Ebbe und Flut am Strand sollte man jedoch ein recht geübter Schwimmer sein. Das Meer ist überall klar und sauber aber leider klettern die Wassertemperaturen selbst im Hochsommer nicht über 20 Grad.

Ich informierte mich schon im Vorfeld über mögliche Ausflugsmöglichkeiten und da wir nur eine Woche hier waren, hatten wir uns für eine Fahrt zum Teide, dem mit über 3.000m höchsten Berg Spaniens, und eine Katamaranfahrt hinaus aufs offene Meer zur Delphinbeobachtung entschieden.

Wir wurden also morgens am ersten Ausflugstag mit einem Bus abgeholt und zum Hafen nach Los Cristianos, der Touristenhochburg im Süden der Insel, gebracht. Von dort aus startete der kleine Katamaran hinaus auf den Atlantik wo wir nach ungefähr einer Stunde Fahrt die ersten Delphine und eine kleine Gruppe von Grindelwalen beobachten konnten. Unbedingt den Fotoapparat mitnehmen! Allerdings tummelten sich dort noch eine Vielzahl anderer Touristenboote die natürlich alle dasselbe Ziel hatten.

Leider hat uns nach einer guten Viertelstunde in der wir dem hohen Wellengang ausgesetzt waren, die Seekrankheit ereilt und so konnten wir den dreistündigen Trip nicht wirklich genießen. Noch Tage danach steckte uns der Seegang in den Gliedern.

Unser zweiter Ausflug ging ebenfalls einen halben Tag und führte uns per Bus und deutscher Reiseführung hoch hinauf auf den Teide.

Zunächst allerdings fuhren wir nach Vilaflor, Spaniens höchstgelegenes Dorf, und von dort aus weiter in den Nationalpark Las Canadas del Teide.
Schon nach wenigen Metern im Nationalpark verändert die Insel ihr Gesicht: eben noch an sonnige Touristenstrände gewesen, findet man hier uralte Vulkanlandschaften und eine einzigartige Flora.
Je höher man kommt desto mehr ähnelt die Umgebung einer Mondlandschaft.
Vermutlich deshalb wurden hier Filme wie „Planet der Affen“ oder Teile von „Star Wars“ gedreht.
Den Berg Teide selbst kann man schon von weitem sehen, mit der Seilbahn auf Teneriffa kommt man bis auf wenige Meter an den Gipfel heran. Die letzten ca. 200m darf man allerdings nur mit einer speziellen Genehmigung erklimmen.
Oben angekommen kann man einen kleinen Spaziergang durch die Lavalandschaft unternehmen und die beeindruckende Aussicht genießen.
Auf der Rückfahrt hielten wir an einigen besonders interessant aussehenden Gesteinsformationen wie beispielsweise den „Los Roques„.

Costa Adeje - Playa d Duque

Leider hatten wir vor lauter Sonnenbaden keine Zeit mehr den wirklich einzigartigen und weltberühmten Loro Parque anzuschauen, der die weltgrößte Papageiensammlung beherbergt.

Außerdem kann man dort Orcas, Schimpansen, Tiger, Seelöwen, Pinguine, Delphine und viele mehr beobachten. Die neueste Attraktion, der OrcaOcean, gibt es seit 2006. Die vier Orcas stammen aus SeaWorld in den USA und sind in einem regelrechten Hightech Becken untergebracht das neue Maßstäbe setzt.



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