“Romería” Volksfest in der Orotava

Gestern war die ganze Gemeinde La Orotava im Ausnahmezustand, denn es wurde das Volksfest, genannt “La Romería”, gefeiert.

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Volksfest “La Romeria in La Orotava”

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Ein geschmückter Wagen


Dieses Fest beginnt schon am Vormittag und zieht sich bis in den Abend, die Gemeindebürger tanzen, lachen und feiern unermüdlich frohen Sinnes den ganzen Tag dahin.

Schon vor Wochen hat man Karossen und Wägen mit viel Intusiasmus und Vorfreude auf das große Fest gebaut. Diese werden mit Palmwedeln, Pinienzweigen und Blumen ausgeschmückt. Die Wägen werden bei der “Romería” von zwei Bullen durch den Stadtkern der Gemeinde gezogen, während die traditionell gekleideten Kanarios hinter den Wägen hertanzen und musizieren.

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Zwei Bullen ziehen eine Karosse durch die Straßen von La Orotava


Auf den Wägen werden gegrilltes Fleisch, Brote mit einer Art Streichwurst, genannt “Chorizo”, hartgekochte Eier, Kartoffeln in Salzkruste, Fleischspieße und andere bäuerliche Spezialitäten zubereitet und unter den Leuten verteilt.

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Ein schöner Wagen zieht durch die engen Straßen und wird vom Publikum bewundert

Eine sehr wichtige Rolle in der “Romería” spielt der Wein, der fast immer aus dem Anbaugebiet um die Gemeinde La Orotava stammt. Jeder Wagen führt einige Karaffen Wein und sorgt dafür, dass vor allem die eigene Bestatzung, die Musiker, Tänzer, Tänzerinnen und auch einige Besucher mit ausreichend Wein versorgt werden.

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Frauen in ihren schönen Kleidern auf einem Wagen sitzend

Die Karossen und die traditionell gekleideten Gemeindebürger machen während der gesamten Route immer wieder halt und tanzen zu den folklorischen Klängen. Es werden jede Menge Musikinstrumente bei der “Romería” in Einsatz gebracht und während des gesamten Durchzuges durch die Gemeinde wird ununterbrochen musiziert und getanzt.


Dabei dominiert vor allem der Timple, ein Saiteninstrument, das der Ukulele sehr ähnelt und typisch ist für die kanarischen Inseln, es sieht aus wie eine kleine Gitarre mit fünf Saiten. Weiters sieht man viele Chacaras, welche vor allem von den Frauen benützt werden, und den spanischen Kastagnetten sehr ähneln. Ansonsten wirkten noch Schlaginstrumente wie Trommeln und Pauken und verschiedene Arten von Flöten bei der musikalischen Gestaltung des Volksfestes mit.

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Eine musizierende Frau in der kanarischen Tracht

Ich war sehr beeindruckt von den farbenfrohen Trachten und aufwendigen Stickereien, die manche Blusen und Strümpfe verzieren. In jeder Gemeinde ist das traditionelle Gewand in Farbe und Muster verschieden.

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Kanarische Einwohner in ihren schönen Trachten

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freudiges Treiben auf den Straßen

Sogar ich hab mir dieses Jahr eine kanarische Tracht angezogen und ich glaube man konnte mich kaum von den Kanarios unterscheiden. Ich hab mich auf jeden Fall sehr amüsiert und hab es genossen diese Tradition so hautnah miterleben zu können.


4 Kommentare zu ““Romería” Volksfest in der Orotava”

  1. Christo sagt:

    Die Kanaren sind demnach ein sehr lebensfrohes traditionsbewusstes Volk.
    Was ja in dieser schnelllebigen materiellorientierten Zeit leider immer mehr verlorengeht

    Bravo Anna

  2. anna sagt:

    Hallo Christo!
    Dann komm doch mal und überzeug dich selbst! Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
    Anna

  3. christine sagt:

    Kann mir bitte jemand mitteilen, wo in Terniffa ich so eine schöne Tracht kaufen kann. Ich bin von 6. Februar bis 13. Februar in Playa de las Americas und habe ein Mietauto. Es wäre für mich kein Problem in den Norden zu fahren. Bin für jeden Hinweis dankbar!
    Christine

  4. Anna sagt:

    Hallo Christine! solche Trachten gibt es in La Orotava in einigen Läden und auch im Haus der Balkone (Casa de los Balcones) sowie im Haus der Touristen (Casa del Turista).

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