Wein auf Teneriffa

Im 16. Jahrhundert begannen die spanischen Eroberer mit dem Weinanbau auf Teneriffa. Die Weine von Teneriffa galten damals als die besten Weine der Welt. Sie wurden von Garachico aus in die ganze Welt verschifft, selbst Shakespeare verewigte sie in “Falstaff”. Die alten Traubensorten, wie Gual, Tintilla oder Castellana, die damals von den Eroberern mitgebracht wurde, werden noch heute auf der Insel angebaut.

Die meisten kanarischen Weine kommen von Teneriffa. Es gibt fünf große Anbaugebiete: Tacoronte-Acentejo, Valle de Güímar, Valle de Orotava, Ycoden-Daute-Isora und Abona, die insgesamt eine Anbaufläche von 12.600 Ha einnehmen.

Zwischen 50 und 1.700 Metern werden die Trauben angebaut. Die weißen Trauben heißen Listán Blanco Malvasía und die roten Trauben nennt man Listán Negro und Negramoll. Die Lese der unterschiedlichen Trauben kann oft von Juli bis November dauern.

Die Qualität der Weine, die in den letzten Jahrzenten ständig gestiegen ist, liegt vor allem an den mineralischen Lavaböden und dem atlantischen Klima. Die kostenlosen Weinproben in den Bodegas sollen den Bekanntheitsgrad der kanarischen Weine und anderen kanarischen Spezialitäten fördern.

Wer mehr über die traditionellen und arbeitsaufwendigen Methoden wissen möchte, sollte die Casa del Vino in El Sauzal besuchen. Dort kann man nicht nur die verschiedenen Weine probieren, sondern man lernt auch viel über den Weinanbau.


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