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Auswandern – ein paar Tipps…

Am Donnerstag, habe ich mir die Sendung ”Abenteuer a la Carte – Als Koch nach Teneriffa“ angesehen.
Ihr auch?
Und was habt Ihr gedacht?
Kann man mit solchen Vorstellungen auswandern? Was glauben solche Leute eigentlich, dass man woanders das Schlaraffenland findet?

Es wird einem nichts geschenkt, nirgendwo.

Ein Haus mit Garten und Pool kostet nicht nur in Deutschland einen Menge Geld.
Ich will jetzt nicht auf alle Einzelheiten eingehen, sonst rege ich mich nur unnütz auf.

Ein Tipp, falls Ihr vorhabt auszuwandern, egal ob nach Teneriffa oder wo anders hin:
Als erstes seht Euch die Gegend erst einmal an, nicht nur in der Haupturlaubszeit, sondern auch, wenn nichts los ist. Auch dann, wenn nicht das beste Wetter ist.

Brecht nicht alle Brücken hinter Euch ab, es könnte ja sein, dass Ihr mal zurück wollt.

Lernt vorher zumindest die Grundkenntnisse der Sprache. Wundert Euch nicht, wenn Eure Kinder auch auf einer deutschen Schule die Landessprache können müssen.
Wenn man die Sache mit den richtigen Vorstellungen anpackt, kann es auch gut gehen und ihr könnt Euch sehr wohl fühlen, was ich Euch allen von Herzen wünsche. 🙂



7 Reaktionen zu “Auswandern – ein paar Tipps…”

  1. Elke

    Wie blauäugig muß man eigentlich sein, um solche Ansprüche zu stellen und mit nichts außer Traumvorstellungen und einer überdimensionalen Portion Glück auszuwandern? Ein bißchen mehr Bescheidenheit zu Beginn hätte vielleich gut getan und so manche „Enttäuschung“ als glückliche Fügung aussehen lassen. Damit wäre alles am Anfang viel viel leichter gewesen. So viel Glück, wie diese Familie trotz allem hatte, würde ich mir auch wünschen.

  2. Biggi

    Habe mir auch die Sendung angeschaut. Wenn man Teneriffa nicht bzw. Puerto nicht kennt, wäre man sicherlich abgeschreckt worden. Die Berichterstattung war einfaches Strickmuster. Eigentlich sollte man den „Machern“ dieser Doku-Soap dankbar sein, sonst ist Teneriffa bald „Mallorca2“ und das muß wohl nicht sein. Der Autoverkehr auf Teneriffa ist so schon extrem geworden.

  3. Floxi

    Hallo auch,

    seit einiger Zeit lese ich euren Blog und habe viel Spass dabei.
    Auch auf Grund des Eintrages bin ich auf die Sendung aufmerksam geworden.

    Ich fand es schlicht und einfach schockierend wie naiv Menschen sich an so ein einschneidendes Unterfangen wie auswandern heran wagen.

    Ich wünsche der Familie viel Erfolg..

    Aber ganz ehrlich..
    mir tun auch die Leute auf der Insel leid, wenn sie mit derart naivem handeln konfrontiert werden.

    Ich habe mal in einer Lokalen Zeitung auf Lanzarote einen Artikel mit Tips für Auswanderer gelesen.

    Ein Punkt darin wurde so oder so ähnlich fromuliert:

    “ wer hier auf der Insel etwas Geld verdienen möchte, sollte ein Vermögen mitbringen“ …

    Das scheint auch einen Sinn zu ergeben..

    Nichts desto trotz wünsche ich allen viel Erfolg, die sich gerade in ein grosses Abenteuer stürzen.

  4. Nadja

    Leider glauben viele das sie im Ausland das Schlaraffenland finden.
    Ich habe schon viele kommen und gehen gesehen,…
    Zu dem Mallorca 2 ,….das sehe ich ganz anders.
    Mallorca ist eine wunderschöne Insel mit fast KEINEM Verkehr und sie ist weit nicht so verbaut wie Teneriffa, wenn das Klima dort so wäre wie hier,….ich denke wir wären dort geblieben.
    Man muss nur wissen wo man auf Mallorca wohnt (auf keinen Fall in Cala Radjada!)
    Ich finde Teneriffa hat ihren Reiz und Mallorca auch. Vergleichen kann man die 2 schönen Inseln aber nicht.

  5. Petra

    Ich hatte diesen Beitrag auch zufälligerweise bei einer Freundin, mit der ich zusammen auf Teneriffa war, angesehen. Wir haben auch nur den Kopf geschüttelt, wie naiv diese Familie war, alleine schon nur 1 Tag vor Arbeitsbeginn dort anzureisen, ohne Sprachkenntnisse und ohne jegliche Vorbereitung.
    Das Lokal „El Casino“ kennen wir übrigens, auch den Besitzer. Er stammt aus der Aachener Ecke, wie er uns damals sagte, und weil wir auch aus dieser Gegend sind, saßen wir dann auch fast jeden Abend dort ;-))
    Der Koch hat ja dann anscheinend beruflich halbwegs den Dreh gekriegt, weil er scheinbar gut ist in seinem Fach.
    Aber so völlig unvorbereitet dorthin zu fliegen – ich wäre ja wenigstens schonmal 2 – 3 Wochen eher angereist um die Gegend zu checken und vielleicht direkt eine bessere Bleibe zu finden. Ebenfalls die fehlenden Sprachkenntnisse – obwohl die Kinder sich wahrscheinlich da noch leichter tun, sie lernen halt schneller und ’spielerisch‘.
    Man kann der Familie nur Glück wünschen, dass sie es packt und nicht nach einem halben Jahr frustriert und noch abgebrannter wieder heimfliegt.

  6. alex

    Bin verh. habe 2 kd. und spreche u. screibe sher gut spanisch, welche möglichkeiten hätte ich ???? habe eine fachaulbildung in der pflege u. bin ich auch reiseverkehrskaufmann. Bitte um tipps im vorraus vilen dank

  7. Klaus

    Na hoffentlich sprichst und schreibst Du besser spanisch als deutsch…