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Pyramiden von Güimar – Zeugnis der alten Welt

Jawohl, Sie haben sich nicht verlesen…es gibt tatsächlich Pyramiden auf Teneriffa.

Nachdem man die Wichtigkeit der Pyramiden in Güimar für die Anthropologie, Ethnografie und die Geschichte erkannt hatte, begannen Ausgrabungsarbeiten um das gesamte Gebiet der Steingebilde.

Auditorio-Hall

Dabei wurden verschiedenste Gebrauchsgegenstände, Malereien, Statuen und Werkzeuge gefunden, die heute im Ethnografischen Park und Museum der Pyramiden von Güimar zu bewundern sind. Viele Forscher, Anthropologen und Spezialisten auf dem Bereich von Pyramiden wollen nach langen Untersuchungen herausgefunden haben, dass die Pyramiden höchstwahrscheinlich der Sonnenanbetung dienten. Die Steinpyramiden sind genau so ausgerichtet, dass Sie als Aussichtspunkt immer die Sonnwenden des Winters und des Sommers besitzen.

Cueva-Chacona

Auf dem Gebiet des Ethnografischen Parks befinden sich heutzutage 6 instand gehaltenen Pyramiden, die einen stufenförmigen Aufbau vorweisen. Diese Art von Pyramiden wurde auch in anderen Teilen der Erde wie Mesopotamien, Sizilien, Sardinien, Südamerika und Ägypten entdeckt.

Museo-fachada

In einem Auditorium kann man einen 15-minütigen Film über den Norwegischen Anthropologen Thor Heyerdahl und seine Theorie der Migration zwischen den Kontinenten in der Antike sehen. Er stützt seine Theorie auf Fundstücke aus Ägypten, Teneriffa und Südamerika, die sich so sehr ähneln, dass es schwierig ist von einem Zufall auszugehen.

RaII-B

Thor Heyerdahl hat in verschiedenen Experimenten mit Papyrusbooten den Ozean überquert und somit zahlreiche wissenschaftliche Theorien, die die Unmöglichkeit der Überquerung des Ozeans unterstreichen, zerschlagen. Er hat mehrmals bewiesen, dass es möglich war und ist mit einfachen Papyrusbooten von Kontinent zu Kontinent zu reisen.

Im Ethnografischen Park kann man eine Nachbildung des Papyrusboot Ra II bewundern, das Stück wurde in Originalgröße nachgebaut und bringt viele Besucher ins Staunen.

RaII-C

Außerdem weist Thor Heyerdahl darauf hin, dass es in Südamerika Höhlenmalereien gibt, die blonde, große Männer mit Bärten darstellen, die auf keinen Fall den Urstämmen Südamerikas ähneln. Da fragt man sich, wie konnten die Menschen aus er antiken Welt ein Abbild der Menschen aus Europa malen, ohne diese jemals zu Gesicht bekommen zu haben…

Thor-Heyerdahl

Das Geheimnis der Pyramiden von Güimar kann vielleicht nie gelüftet werden, jedoch können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden. Sie sollten den ethnografischen Museumspark in Güimar besuchen und der verschiedenen Theorien über Verbindungen zwischen der alten und der neuen Welt ihre Achtung schenken.

Hier können Sie sich noch einen kleinen Film über die Pyramiden anschauen:

…und hier geht’s zur offiziellen Seite der Pyramiden von Güimar:
Ethnografisches Museum – Pyramiden von Güimar



4 Reaktionen zu “Pyramiden von Güimar – Zeugnis der alten Welt”

  1. tene

    Erich von Däniken würde statt der Theorie mit der Sonnenanbetung sicher einen früheren Besuch von Außerirdischen auf Teneriffa vermuten…
    Wäre interessant zu wissen, ob Teneriffas Pyramiden sich ebenfalls nach einem Sternbild ausrichten, wie auch die „großen“ Pyramiden Ägyptens, Asiens und der Mayas.
    Einige andere Forscher denken auch über eine frühere Hochkultur nach, die eventuell vor der letzten Eiszeit auf der Erde gelebt hat.

  2. Kay

    Hm… Nach den letzten archäologischen Forschungen sind die Pyramiden aber keine 200 Jahre alt (siehe Wikipedia). Dann dürften die Erbauer schon von den Nordafrikanischen und südamerikanischen Pyramiden inspiriert worden sein.

  3. El Jefe

    Man sollte nicht alles glauben was Wikimiki so fuer einen Unsinn vom Stapel laesst. Wiki verraet nicht alles, schon gar nicht wenn es nicht den Wunschdefinitionen des Establishments entspricht. Dafuer haben sie ja ihre Leute drin, wie Wikipedia Watch sehr gut nachgewiesen hat:
    Geheimdienstler, Konzernbeauftragte, Interessengruppen, Lobbys, Militaer.
    Ausserdem ist Wikipedia nicht der Brockhaus.

    Kleine Terrassenpyramiden derselben Art gibt es auch auf den Azoren, Sardinien, Korsika. Wie will man denn zuverlaessig das Alter von Gestein bestimmen, hm?

    Laut dem Autor Harald Braem der seit Jahrzehnten die Guanchenkultur studiert, sind die blonden, blauaeugigen grossgewachsenen Stammesnachkommen entweder germanisch-gotisch-arischer Herkunft, oder atlantischer Herkunft.

  4. Martin Kozielski

    In Guimar neben den Pyramiden gibt es ein Museum, dort wird von Tonscherben berichtet die zwischen den Steinen im inneren der Pyramiden gefunden worden sind. Also in der Bauphase hinein gekommen sein müssten, die konnten angeblich datiert werden, daher das Alter von etwa 200 Jahren.

    In einem Reiseführer über El Hiero wurde zur Herkunft der Guanchen folgende Theorie aufgestellt. Phönizier und Römer die über einige Jahrhunderte die Insel regelmäßig besucht haben (Ende der Welt), haben Sklaven als Hirten ausgesetzt, damit sie bei der Anreise Nahrungsreserven vorfänden. Die Sklaven kamen überwiegend aus Nordafrika (Berbersprache) aber wahrscheinlich auch aus Gallien (blonde Haare)