Sonneninsel Teneriffa
Teneriffa Aktuell
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Reisebericht Teneriffa im Februar

Nachdem ich schon lange keinen Urlaub mehr hatte, entschied ich mich im letzten Jahr zu einer Reise nach Teneriffa. Ich hatte vorher zwar von dieser Kanarischen Insel gehört, war aber noch nie dort. Teneriffa liegt ca. 300 km westlich von Afrika und rund 1.300 km vom spanischen Festland entfernt. Mit etwas mehr als 2.000 Quadratkilometern, einer Länge von 82,5 km und einer Breite von bis zu 52 km ist sie die größte der Kanarischen Inseln.

Los Gigantes

Ich holte ein paar Informationen ein, tat mich mit zwei Freunden zusammen und wir buchten Zimmer im 4-Sterne dekorierten Hotel Torviscas Playa im Ortsteil Torviscas. Es liegt ca. 2 km vom Stadtzentrum mit der Playa de Troya entfernt.
Das Hotel selbst war wirklich gut, allerdings gibt es zentraler gelegene Unterkünfte und wer eine solche sucht, der sollte sich eher in der Umgebung der Playa de Troya umsehen.

Die Reise fand im Februar statt, aber das Wetter spielte mit und es war durchgehend warm und sonnig. Nachdem in dieser Jahreszeit nur wenige Partys stattfanden, waren wir fast jeden Tag schon um halb acht beim Frühstück.
Wir waren einige Male im Zentrum, haben die ansässige Fastfoodkette heimgesucht oder sind durch die Einkaufszentren gebummelt.

Vor allem wollten wir aber die Insel erkunden und so haben wir viele Ausflüge unternommen.

Die Südwestküste
Der erste Ort, der uns auf einer unserer Fahrt begeisterte, hieß Chio. Der Ort selbst war unspektakulär, aber man gelangt von dort aus zum Nationalpark „Canadas del Teide und zu fantastischen Stränden an der Südküste von Teneriffa. Biegt man kurz nach Los Gigantes ab, kommt man zu den sehr bekannten, ca. 500 m hoch aus dem Meer ragenden Felswänden. Der Anblick war einfach grandios. Nach diesem Naturspektakel fuhren wir weiter ins Teno Gebirge. Nach einiger Zeit erreichten wir das inzwischen sehr bekannte, ehemalige Piratendorf Masca, das als Zugang zur gleichnamigen Schlucht Barranco de Masca gilt und viele Wanderer anlockt. Durch die zahlreichen Touristen war es ziemlich schwierig, einen Parkplatz zu ergattern. Eigentlich ist Masca nicht viel mehr als eine Ansammlung von Gutshöfen, aber die Schönheit der Natur gleicht die Kargheit des Ortes wieder aus. Nach unserem Besuch in Masca machten wir uns auf den Weg zur Punta de Teno. Dort herrschte eine sehr reizvolle Brandung, die das Herz jedes Surfers höher schlagen lässt.

Der Osten von Teneriffa
Im Osten von Teneriffa liegt der schönste Strand der Insel, die Playa de las Teresitas. Nachdem wir auch die Sonne genießen wollten, besuchten wir diesen mit Sahara-Sand künstlich angelegten Strand. Er liegt ein paar Kilometer nördlich der Hauptstadt Santa Cruz und ist erstaunlicherweise nur bei wenigen Touristen bekannt, so dass wir uns richtig ausbreiten konnten. Von der Playa de las Teresitas aus sind es nur ein paar Minuten bis zu den ersten Ausläufern des Anagagebirges, das den gesamten Nordosten von Teneriffa beherrscht. Da sich das Gebirge gut für ausgedehnte Wanderungen eignet, unternahmen wir eine lange Tagestour und konnten nicht nur die Natur genießen, sondern wurden auch mit grandiosen Ausblicken belohnt. Besonders reizvoll war der Aufstieg zum Mirador Pico del Inglés, einem 960 Meter hohen Aussichtspunkt des Anagagebirges. Hier erlebten wir einen Sonnenuntergang, der wirklich seinesgleichen sucht.

Puerto de la Cruz, der Norden
Einer unserer Ausflüge führte uns nach Puerto de la Cruz. Die Stadt ist das touristische Zentrum des Nordens von Teneriffa. Die Natur zeigt sich hier üppiger als im Süden. In Puerto de la Cruz liegt der Schwerpunkt nicht so sehr auf Strand, Party oder Disco. Deshalb ist der Ort vor allem bei älteren und Entspannung suchenden Urlaubern sehr beliebt. Zudem nutzen viele Naturliebhaber und Wanderer die vielfältige Natur für Aufenthalte. Puerto de la Cruz ist aber dennoch kein langweiliger Ort, sondern verfügt über viele Sehenswürdigkeiten und bietet Besuchern unterschiedliche Attraktionen. Die wohl berühmteste Attraktion ist der für seine Vogelsammlung bekannte Loro Parque mit seinen Delphinen, Orcas, Papageien, Haien, Seehunden und einer wirklich ansehnlichen Pflanzensammlung, die einen Einblick in die inseleigene Vegetation gewährt. Außerdem gibt es in Puerto de la Cruz ein beliebtes und vor allem kaltes Meerwasserschwimmbecken, das wir uns nicht entgehen ließen. Nach diesem Bad besuchten wir noch die sehr einladende Promenade inklusive Fußgängerzone.

Puerto de la Cruz

Teneriffa war ein echtes Erlebnis.
Die Mischung aus sehenswerten Städten und Ortschaften, fantastisch vielfältiger Natur und wundervollen Stränden lässt erahnen, warum die Insel bei vielen Touristen selbst in den Wintermonaten so beliebt ist.

Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, Teneriffa wieder zu besuchen, denn es gibt vieles, was wir noch nicht gesehen haben.