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Die verzauberte Insel San Borondón

Es kursiert ein Mythos, dass es im Kanarischen Archipel eine verzauberte Insel gibt, die auftaucht und wieder verschwindet.

Mehrere Augenzeugen haben seit Jahrhunderten von der Insel San Borondón berichtet. Man erzählt sich, dass die Insel vom Teide, dem Hausberg Teneriffas, aus bei guter Sicht manchmal zu sehen sei. Es gibt sogar Landkarten aus den Zeiten der spanischen Eroberung, auf denen diese mysteriöse Insel eingezeichnet ist.

Augenzeugenberichten und den Karten zufolge soll sich die geheimnisvolle Insel zwischen El Hierro, La Palma und La Gomera befinden.

Benannt wurde die Insel, die ist und doch nicht ist, nach einem evangelischen Mönch aus Irland. Der Mönch begab sich ungefähr im Jahr 560 n. Chr. mit einem Schiff voller Mönche auf die Suche nach dem Paradies auf Erden. Die Geschichte besagt, dass Brendan der Mönch und seine Seefahrer auf ein Meer von Inseln stiessen, und folglich auch die Insel San Borondón zu Gesichte bekommen haben sollen. San Borondón wird abgeleitet von Brendan, im Deutschen ist die Geisterinsel auch als Brendaninsel bekannt.

Es gibt einige Berichte darüber, dass die Brendaninsel inmitten eines dicken Wolkenmeeres plötzlich auftaucht und wieder verschwindet. Es wurde auch nachgeforscht, ob dieses Phänomen aufgrund eines Spiegeleffektes auftritt. Diese Theorie konnte allerdings nicht belegt werden.

Eine weitere Theorie besagt, dass die Insel San Borondón einst Teil des amerikanischen Kontinents gewesen und sich durch tektonische Erdbewegungen gelöst haben soll. Es gibt viele Berichte, Landkarten und Geschichten über die verschwundene Insel, jedoch niemand weiß bis heute was es genau damit auf sich hat.

Vielleicht bleibt die Brendaninsel auch nur für manche Augen sichtbar und für andere nicht… Wer weiß?

Auch Chiciña hatte schon mal über die 8. kanarische Insel berichtet.