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El Nispero – die Mispel

Die Mispel ist eine in Deutschland und Österreich eher weniger bekannte Frucht, die allerdings auf den Kanaren eine sehr hohen Bekanntheits- und Beliebheitsgrad genießt. Ursprünglich stammt diese Frucht, die auch als Wollmispel bekannt ist, aus China und Japan. Nispero wird jedoch bereits auf den Kanaren und in Spanien seit ca. 200 Jahren angebaut.

Mispel

Auf Teneriffa ist die Mispel als Nispero bekannt. Diese Frucht ist die erste, die nach dem milden Winter hier geerntet wird und ist vielleicht auch deshalb so gern gesehen. Die Mispel wird in den ersten Frühlingsmonaten an fast allen Märkten und in in den meisten Obstgeschäften verkauft. Diese Frucht wird vor Allem roh und frisch verzehrt und normalerweise nicht für die Zubereitung von Süßspeisen oder Kuchen verwendet.

Die Mispelbäume können sehr groß werden und sind kaum zu übersehen. Die Mispel an sich hat eine etwas flaumige, gelb organe Schale (wie der Pfirsich). Die Kerne im Inneren und die Schale sind ungenießbar. Die Mispel schmeckt in etwa wie eine Mischung aus Pfirsich / Aprikose und einer Zitrone, da sie recht sauer ist und auch sehr saftig.

Wenn ein Nispero (Mispelbaum) in der Nähe ist, kann man einen aromatischen Duft in der Luft riechen, der ein bisschen an Äpfel erinnert.

Die Mispeln werden sorgfältig per Hand geernet und in gepolsterten Kisten an die Geschäfte geliefert, da die Früchte auf Druckstellen besonders empfindlich reagieren und sich sofort bräunlich verfärben. Wenn die Nispeln am Baum hängen, sehen sie aus wie kleine Aprikosen oder wie orangefarbene Pflaumen.

Sie sollten unbedingt einmal Nispero versuchen, schmeckt echt lecker und saftig.

Mispelbaum:

Mispel



8 Reaktionen zu “El Nispero – die Mispel”

  1. Arsen

    So ein Dummfug! Nicht bekannt in Deutschland?

    Die Mispel (Mespilus germanica) oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der Kernobstgewächse (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt.

    Die Art war im Mittelalter in Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet, im 17. und 18. Jahrhundert auch in England. Heute hat sie in Europa als Obstbaum keine Bedeutung mehr, ist aber in mehreren Gebieten verwildert. Intensiv bewirtschaftete Plantagen gibt es noch in einigen Ländern Südwestasiens, so in Aserbaidschan.

    Weitere Namen sind: Deutsche Mispel, Aschperln, Asperl, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Eschperl, Hesperl, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche.

  2. tene

    Hallo Arsen,
    das mag sein, aber mit „nicht bekannt“ war auch gemeint, daß man in deutschen Supermärkten normalerweise keine Mispeln kaufen kann, während es sie hier auf Teneriffa zur Saison in JEDEM Geschäft bekommt!!! Hier kennt sie also wirklich jeder, in Deutschland nur Fan und Leute, die vom Fach sind. 😉

  3. Anonymous

    hab heute im Netto Mispeln gekauft, Herkunft Spanien.

  4. Christine

    Habe gestern auf dem Wochenmarkt eine Mispel zum Probieren geschenkt bekommen. Suuuuper lecker. 🙂

  5. anna

    ja, das ist ja lieb! die Nispeln sind wirklich super lecker!!

  6. marianne

    Nun sollte man nur noch erklärt bekommen wie man diese Frucht wirklich isst, aufschneidet, schält, hackt, raspelt……. danke:)

  7. tene

    Die Mispeln werden normalerweise nicht weiter verarbeitet, sondern direkt frisch gegessen. Einfach mit dem Messer die Schale abziehen oder -schneiden und das Fruchtfleisch essen. Die Kerne und das Gehäuse sind nicht essbar.

  8. Bettina

    Ich warte gerade auf Teneriffa, dass sie reif sind und ich eß sie mit Haut. Ist mir bisher gut bekommen