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Frischer Fisch auf Teneriffa

So wie fast alle Inseln und Küstenregionen genießt man auch auf Teneriffa frischen Fisch aus Fang und Fischzucht. Dieses Privileg trägt sehr positiv zu einer reichhaltigen Küche und wertvollen Gastronomie bei.

Eine leckere Fischplatt für 2 Personen mit gegrilltem Fisch, Tintenfisch und Muscheln

Rund um die Insel Teneriffa wird viel Fischfang betrieben, allerdings ist das finanzielle Überleben der Fischer von Tag zu Tag gefährdet, da große Fischkonzerne die Ware zu billigeren Preisen absetzten können. So etwa ist der Fisch aus der Zucht in einer Art Käfig vor der Küste einer der Gründe für die Gefährdung der Fischer. Vor der Küste zwischen Los Gigantes und Masca zum Beispiel gibt es so eine Fischzucht (Acuicultura). Dort werden Goldbrassen und Wolfsbarsche in riesigen Käfigen in etwa 11 m unter der Wasseroberfläche gezüchtet und dann verkauft. Die Preise für den Fisch aus Acuicultura ist natürlich niedriger als der für einen frisch gefangenen Fisch, der natürlich aufgewachsen ist. Die Qualität der frei aufgewachsenen Fische ist besser als bei den gezüchteten, da die natürliche Lebensweise des Fisches nicht beeinflusst wird. Die Fische aus der Zucht werden mit Futtermitteln, die teils aus Deutschland stammen, ernährt. Die Ernährung der Tiere wirkt sich ebenfalls später auf die Qualität aus.

In den verschiedenen Supermärkten bekommen Sie in der Regel immer Information über die Herkunft des Fisches und ob er aus Acuicultura oder natürlichem Fang stammt. Falls diese Information nicht angeschrieben wird, sollten Sie unbedingt danach fragen! Es wäre wichtig Fisch aus natürlichem Fang zu bevorzugen, da Sie so eine bessere Qualität erhalten und die Fischer der Insel Teneriffa unterstützen. Vor allem Goldbrassen und Wolfsbarsche stammen häufig aus der Fischzucht (Acuicultura).

Frischer Fisch, den Sie sich in den typischen Restaurants oft selbst aussuchen können.

Eine der am Häufigsten vorkommenden Fischarten im kulinarischen Angebot auf Teneriffa sind Goldbrassen (Dorada) und Weißbrassen (Sargo) aus der Familie der Meerbrassen. Des Weiteren finden wir häufig Barsch (Perca) und Wolfsbarsch (Lubina) auf den Theken der Fischereigeschäfte. Die Sardine und die Griebe (Chicharro) zählen ebenfalls zu den viel verwendeten Fischarten der Kanarischen Küche, die viel Fett enthalten und somit wertvolle Quellen von Omega 3 darstellen. Sama wird ebenfalls gern in verschiedenen kanarischen Restaurants serviert. Spezielle Gerichte, die man in den typisch, kanarischen Fischrestaurants, serviert bekommt, sind Muräne (Morena) und Papageienfisch (Vieja).



3 Reaktionen zu “Frischer Fisch auf Teneriffa”

  1. Rosi

    Hallo Anna,
    kann nicht die Acuikultur im Meer, wenn sie fachgerecht und ökologisch einwandfrei durchgeführt wird, den Fischern selbst ein Auskommen sichern? Natürlich kommt es auf das Futter und den Nicht-Einsatz von Wachstumshormonen, Medikamenten etc. an. Aber sollten nicht die Fischer selbst ein Interesse an einer derartigen ökologisch ausgerichteten acuicultura haben? Das legt der Rückgang der Fänge in fast allen Meeren doch nahe. Vielleicht fragen Sie einmal an der Universität auf Gran Canaria an? Wieso haben hier Konzerne die Hand im Spiel? Oder habe ich das falsch verstanden?
    Grüsse
    Rosi

  2. tene

    Hallo Rosi,
    tja sollten die Fischer… Aber nur vereinzelte Fischer haben dieses Bewusstsein. In der Praxis denkt doch jeder nur an seinen eigenen Fang und ob sich die ganze Sache finanziell lohnt.
    Ich glaube nicht, daß viele einzelne Fischer so ganzheitlich und global denken.
    Und was die Konzerne betrifft… die haben doch in allen Branchen heutzutage das Sagen!
    Wo wird denn wirklich nachhaltig das Wohl des Planeten und langfristig damit auch unser eigenes Wohlergehen in die Wirtschaft eingeplant? Und wer sollte darauf achten? Es gibt keine unabhängige Stelle in unserer Gesellschaft, die so etwas entscheidet.
    Oder anders ausgedrückt:
    Wo kein Kläger, da kein Richter!

  3. Anna

    Hallo,
    es haben leider tatsächlich Konzerne die Finger im Spiel. Auch vor dem Meer und dem Fischfang macht die Globalisierung nicht Halt. Es sind grosse Konzerne, die grosse Massen von Fisch aus Acuicultura für einen billigeren Preis verkaufen und somit die Fischer zwingen die Ware billiger zu verkaufen um auf dem Markt mithalten zu können.