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Naturschutzgebiet Rambla de Castro – Teil 4

Heute begeben wir uns auf das letzte Teilstück unserer Rambla – Wanderung vom Fortin de San Fernando nach La Longuera. Vom Fortin gehen wir auf dem berühmten Küstenwanderweg weiter in Richtung Puerto de la Cruz und kommen bald zu einer Abbiegung mit Wegweiser nach links. Hierüber habe ich schon im letzten Beitrag andeutungsweise berichtet.

Blick Bucht
Blick über die Bucht.

Wenn wir hier links den Holzgeländerweg hinab laufen, gelangen wir zunächst an das Motorenhäuschen der Seilbahn- und Pumpstation von La Fajana. Durch ein kleines Fenster erkennt man den alten Motor. Dann geht es steil bergab. An einer weiteren Abbiegung nach links gelangt man an einen kleinen Tunnel, für den man aber eine Taschenlampe benötigt. Wir aber steigen die steilen unregelmäßigen Stufen hinab zum Wasserwerk. Daneben befindet sich ein großes Wasser-Vorratsbecken und auch ein Abgang hinunter zum Meer.

Ausblicke Meer
Weite Ausblicke aufs Meer.

Das Ganze sollte aber für uns nur ein Abstecher in längst vergangene Zeiten sein. Wir gehen oberhalb des Motorenhäuschens weiter geradeaus und überqueren auf einer neuen Holzbrücke den Barranco. Wir steigen den Geländerweg bergan. Hier verharren wir eine Weile.

Holzbrücke Barranco
Die neue Holzbrücke über den Barranco.

Deutlich erkennt man die Basaltbildung.

Kakteen Weg
Rechts und links Kakteen am Weg.

Es gibt zurückblickend viel zu entdecken, denn wir schauen auf die Häuser von San Vicente. Wir studieren die einfache Lebensweise der Anwohner. Wir entdecken Häuser, die keine Zufahrtsstraße haben. Einige Bewohner halten sich Tiere, Enten und Hühner. Wir sehen aber auch Bauruinen, also Betongerüste, die am steilen Berghang kleben und nicht weitergebaut wurden.

San Vicente
Wir schauen zurück auf San Vicente.

Bauten Zugangswege
Abenteuerliche Bauten und Zugangswege.

Bergrutsche
Auch Bergrutsche verhindern den Weiterbau

Nun führt uns der Küstenweg weiter entlang einer hohen Mauer. Links liegt eine Finca inmitten von Orangen- und Bananenplantagen. Nach dem Eisentor gehen wir links auf der Straße weiter und erreichen bald das obere Fabrikgebäude der Wasserpumpstation La Gordejuela. Auch hier sehen wir noch die Reste der Material-Seilbahn und der Wasserrohre. Auch hier führt eine steile Steintreppe in Serpentinen hinab zur Pumpstation, die hier aussieht wie eine Schlossruine. Auch hier befindet sich daneben ein Wasser-Auffangbecken mit Rohrleitungen aus allen Richtungen.

Pumpenhaus
Gesamtrückblick auf das Pumpenhaus und die gelbe Hacienda.

Wasserpumpstation  Barranco
Wunderbarer Überblick über die obere Wasserpumpstation und den Barranco auf die Siedlung Romantica l.

Bananenplantagen
Das wertvolle Wasser wurde von unten hochgepumpt zur Bewässerung der Bananenplantagen.

Wir aber steigen nicht hinab, sondern gehen weiter über die Barranco-Brücke.

Brücke  Barranco
Die Brücke über den Barranco

An dem Aufgang kurz vor der Mauer steigen wir bergan, erreichen eine Straße und erfrischen uns hier auf der Terrasse des Restaurants.

Serpentinentreppen
Tief unten liegt die ehemalige Wasserpumpstation.

Einblick  Barranco
Tiefer Einblick in den Barranco

Serpentinentreppen
Serpentinentreppen führen steil hinab.

Dann gehen wir die Straße hoch, immer entlang der Siedlung Romantica l. Oben an der Autostraße wenden wir uns nach links, gehen an dieser Straße und dem Hotel Panoramic Garden entlang, bis wir an der Bus-Endhaltestelle La Longuera ankommen.
Dieser Bus-Nr. 381 führt uns zurück nach Puerto de la Cruz. Sollte der Bus gerade weg sein, findet man etwa 300 Meter weiter weitere Buslinien, die noch öfter fahren.