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Rancho Canario, der kanarische Eintopf

Die Kanarischen Inseln haben eine ganz besondere Esskultur vorzuweisen und wenn man hier seinen Urlaub verbringt, dann sollte man unbedingt in die Genüsse der Kanarischen Küche kommen.

Die Kanarische Küche ist entstanden aus der Esskultur der Ureinwohner, der Guanchen, und der Küche der spanischen Eroberer. Die Ernährung der Ureinwohner hat sich zugleich mit der Modernisierung und der Neubevölkerung weiterentwickelt. Anfangs wurden von den Ureinwohnern viele Früchte und Wurzeln gegessen und erst später wurde auf den Kanaren Gemüse angebaut und auch die Tierhaltung (neben der Ziegenhaltung), eingeführt. Durch den Gemüseanbau und die Tierhaltung hat sich natürlich in der Küche so einiges geändert.

Die Canarios von heute sind Liebhaber von Eintöpfen und Suppen und der Klassiker unter den Eintöpfen ist hier wohl der „Rancho Canario“. Diesen findet man häufig auf der Speisekarte traditioneller kanarischer Familien oder auf der Menükarte der kanarischen Bars und Restaurants.

eine Variante des berühmten Rancho Canario

Kanarischer Eintopf mit Stangensellerie

Der Rancho wird je nach Rezept ein bisschen unterschiedlich zubereitet und so variierten die verschiedenen Gemüsearten, doch die Grundzutaten bleiben gleich. In einem echten Rancho Canario dürfen Kichererbsen, Fleisch und Kartoffeln auf keinen Fall fehlen. Zusätzlich kann man verschiedene Gemüsesorten wie Kürbis, Zucchini, Tomaten und andere dazu geben.

Kanarischer Eintopf mit Fleisch

Hier möchten wir Ihnen noch ein originelles Rezept für den Rancho Canario vorstellen:
Zutaten für 4 Personen:
300 g Kichererbsen
5 Liter Wasser
125 g Rindfleisch
125 g Hühnerfleisch
100 g Bauchspeck
150 g Chorizo (Paprikawurst)
2 Tomaten ohne Samen
1 kg Kartoffeln
100 g dicke Suppennudeln
Salz, Öl
4 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel
2 Tomaten
Petersilie, 1/2 Tl Kümmel
1/2 Tasse Weißwein
Safran

Die Kichererbsen einweichen und am nächsten Tag abseihen. Die 5 Liter Wasser zum Kochen bringen und die Kichererbsen, das Fleisch, Bauchspeck und Chorizo sowie Salz zugeben.
Wenn das Fleisch weich ist, nimmt man es heraus und zerteilt es in kleiner Stücke und gibt es anschließend wieder in die Suppe.

Anschließend schwitzt man Zwiebeln mit Knoblauch, Paprikapulver, Tomaten, Petersilie und Kümmel in Öl an und gibt den Wein dazu. Diese frittierte Masse gibt man nun mit dem Safran in den Suppentopf zu den weiteren Zutaten und mischt nun auch die in Würfel geschnittenen Kartoffeln bei.

Wenn die Kartoffeln fast durch sind, kommen die Nudeln dazu und man lässt die Suppe noch ein paar Minuten köcheln. Wenn die Nudeln durch sind, gibt man die Suppe vom Herd und lässt sie eine viertel Stunde rasten.

Man kann die Zutaten in der Menge natürlich je nach Geschmack variieren, je nachdem ob man die Suppe eher flüssig oder etwas dicker mag.

Guten Appetit!