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Der Duft von Rosmarin in kanarischen Küchen

Rosmarinsträucher findet man oft entlang der Küsten des Mittelmeers. Auf den kanarischen Inseln gedeiht Rosmarin ebenso entlang der Küsten und im Landesinneren. Die Einheimischen aller Länder haben sich seit vielen Jahren das Aroma des Rosmarins bei der Zubereitung von Speisen zu Nutze gemacht.

Rosmarin

Schon von den Römern und Griechen wurde Rosmarin als Heilpflanze verwendet und als erwärmend bezeichnet, was auch immer sie damit gemeint haben 😉
Heutzutage wird Rosmarin als Tee gegen Blähungen und zur Anregung des Kreislaufs genutzt. Rosmarin hilft auch bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen. In Form eines Bades kann man die Wirkungen des Rosmarin gegen Rheuma, Gicht und Gliederschmerzen anwenden. Das Rosmarinöl wird auch häufig aufgrund seiner antiseptischen Wirkung in der Naturheilmedizin benutzt.

Als Gewürz harmonisiert Rosmarin (auf Spanisch Romero) sehr gut mit Kartoffeln und Fleisch (vor allem Lammfleisch).
Ein sehr beliebtes Gericht auf den kanarischen Inseln ist der so genannte Baifo Frito, wobei es sich um ein Gericht aus Lammfleisch mit Rosmarin handelt. Zubereitet wird das ganze so:

Rosmarin

Für 750 Gramm Lammfleisch braucht man 3/4 L Weißwein und 1/2 L Öl. Das Lammfleisch gut salzen und in eine Pfanne geben. Das Fleisch kurz, scharf anbraten mit einigen Knoblauchzehen (ganz). Nun großzügig Rosmarin auf das Fleisch streuen und den Wein dazugießen. Das Fleisch sollte über Nacht in der Weißwein- Rosmarinmischung liegen bleiben und wird am nächsten Tag frittiert.

Ein einfaches Rezept mit Rosmarin sind die Ofenkartoffeln. Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, auf ein befettetes Blech geben. Ausreichend salzen und mit Rosmarin bestreuen. Die Kartoffeln bei 200 í°C im Ofen goldbraun backen. Die Kartoffeln passen gut zu Huhn und Lamm.