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Süßkartoffeln auf den Kanaren

Teneriffa ist ja bekannt für eine große Vielfalt an Kartoffeln, die hier angebaut werden. Außer den verschiedenen Kartoffeln finden wir auf Teneriffa auch die Süßkartoffel, die, wie der Name schon sagt, durch ihren süßlichen Geschmack auffällt.

Die Süßkartoffel hat auf Teneriffa und den restlichen Kanarischen Inseln verschiedene Namen wie Boniato oder Moniato. Die Süßkartoffel wird auch gern Batata genannt.

Die Süßkartoffel ist normalerweise größer als die normale Kartoffel. Man findet die Batata auf den verschiedenen Bauernmärkten auf Teneriffa.

Boniato oder Moniato wird häufig zu Fischgerichten gereicht. Die Süßkartoffel stellt eine typische Beilage für Encebollado de Bacalao (Stockfisch in Tomaten-Zwiebelsauce). Nicht nur als Beilage für den köstlichen Bacalao sondern generell zu Fischgerichten wird die Batata gern gereicht.

Ein traditionelles Süßgebäck auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln ist die Trucha de Batata. Hier handelt es sich um eine Art Krapfen mit einer Füllung aus Süßkartoffeln. Falls Sie die Truchas nicht in der Konditorei oder im Geschäft finden, haben wir hier ein Rezept für die aufwendige Zubereitung:

Truchas de Batata
Für die Maße benötigen Sie 1/2 kg Mehl, Wasser, Salz und 3 oder 4 Löffel Margarine. Für die Füllung brauchen Sie 1 kg Süßkartoffeln, 1 kg Zucker, geschälte und gehackte Mandeln, gemahlenen Zimt, Anis und geriebene Zitronenschale.

Die Maße wird durch das verkneten von Mehl, Wasser, Salz und Margarine geformt. Nach dem Kneten sollte der Teig eine halbe Stunde rasten.

Die Füllung wird aus den gekochten Süßkartoffeln und den restlichen Zutaten hergestellt.

Der Teig wird ausgerollt und es werden Kreise mit einem Durchmesser von 8-10 cm ausgestochen. In die Mitte der Kreise wird die Maße gegeben und dann werden die Täschchen geformt und mit Eigelb bestrichen. Die Truchas de Batata kommen nun in den Backofen bis sie goldbraun sind und anschließend mit Zucker bestreut.

Die Batata ist ein äußerst leckeres und nahrhaftes Lebensmittel, das allerdings in letzter Zeit an Status verloren hat und immer weniger zu finden ist.