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Trommeln und Flöten auf den Kanaren

Auf den kanarischen Inseln finden wir eine Reihe von typischen Instrumenten, die man vorwiegend nur auf den Inseln findet. Diese wurden von Instrumenten, die durch verschiedene Eroberer eingefürht wurden abgewandelt und haben sich letztendlich auf eigene Art und Weise weiter entwickelt.

Neben der beliebten Timple (aus der Familie der Ukulele) finden wir außer Chacaras (Kastagnetten) auch sehr oft Flöten und Trommeln als Elemente beliebter Volkslieder.

Hier gibts noch ein Video von einem Tamboril und Flötenspieler:

Besonders bei der Romeria (Volksfest zu Erntedank) sieht man viele Canarios mit Trommeln und Flöten durch die Gassen ziehen und tanzen. Das Besonderer daran ist jedoch, das manche dieser Flöten aus eigentlich zwei Flöten bestehen. Man spielt also auf zwei Flöten gleichzeitig. Diese Art von Blasinstrument ist bereits aus dem Mittelalter bekannt und wurde höchstwahrscheinlich durch Besetzer aus Andalusien (Südspanien) in die kanarischen Inseln und somit in die Kultur eingeführt.

Auf spanisch heißt Flöte Flauta und ist wie gesagt eines der beliebtesten Instrumente mit einer tiefen Verwurzelung in der kanarischen Geschichte. Die Flöte mit den zwei Rohren stammt aus dem Mittelalter und wurde gerne auf Hoffesten und Volksfesten gespielt.

Eine häufige Kombination ist das Zusammenspiel von Fölte und Trommel. In diesem Fall wird die Trommel auf den kanarischen Inseln Tamboril genannt. Die Trommeln variieren in Größe und Tiefe der Klänge und werden in der Regel mit Schlagstöcken gespielt.

In der Gegenwart findet man die Kombination von Flauta und Tamboril auf dem Folklorefest mit Bändertanz im Ort San Pedro im Süden Teneriffas in der Gemeinde von Güimar. Es werden allerdings nicht nur Doppelflöten sondern auch einfache Flöten für die Folklore eingesetzt.