Illegale Siedlungen auf Teneriffa
Im letzten Jahr wurde endlich wieder mal die Initiative gegen illegal erbaute Siedlungen direkt an der Küste von Teneriffa ergriffen.
Dabei wurde eine Siedlung namens El Chovito an der Küste von Candelaria abgerissen. Es waren 23 Häuser betroffen und die Räumung ist sehr tragisch und mit viel Widerstand von Seiten der Anwohner verlaufen. Einige diese Häuser wurden vor über 60 Jahren dort erbaut und 10 Jahre später wurde ein neues Gesetz eingeführt, das besagt, dass Häuser, die weniger als 50 m vom Meer entfernt sind, als illegal gelten.
Dieses Gesetzt hat einige sehr schwer getroffen. Allerdings ist dieses Gesetzt zum Schutz des gesamten Landschaftsbildes und der Küste der Insel Teneriffa notwendig.
Es gibt außer el Chovito noch weitere Siedlungen, die illegal in unmittelbarer Nähe der Küste erbaut wurden. Zu diesen Siedlungen zählt El Caletón de La Matanza. El Caletón ist eine kleine Siedlung und es sind dort einige Häuser vorhanden, die mit Sicherheit erst nach Einführung des neuen Gesetzes erbaut wurden.

El Caletón de La Matanza

Ein betroffenes Haus von El Caletón

Eine weitere Bausünde in der Gegend von La Matanza
Ein Haus direkt an der Küste in El Caletón
Weiteres Haus zu nahe an der Küste
Falls es zum Abriss kommen wird, werden nicht alle Häuser der Siedlung betroffen sein, sondern nur diejenigen, die sich weniger als 50 m vom Meer entfernt befinden. In El Caletón haben wir außerdem noch ein ganz besonderes Haus entdeckt. Es wurde in einen Felsen hineingebaut. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Höhle, die mit einer Fassade verschlossen wurde und so bewohnbar gemacht wurde.

Ein Höhlen-haus in El Caletón


Hier noch ein blog mit einigen Fotos von El Caletón:
Rollertour

