Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Fauna & Flora'

Pino Canario – Kanarische Kiefer

Donnerstag, 1. Juli 2010
Die Kanaren haben eine besondere Vielfalt an Pflanzen zu bieten und teilweise weiß man noch nicht einmal wo diese Pflanzen ihren Ursprung haben. Es gibt auch eine Reihe von endemischen Pflanzen, das heisst, dass es diese Pflanzen nur auf den Kanaren und nirgends sonst auf der Welt gibt. Eine absolute Besonderheit ist die kanarische Kiefer, oder auch pino canario (kanarische Pinie) genannt. Meiner Meinung nach ist diese Pflanze der König aller kanarischen Pflanzen. Der botanische Name der Kanaren Kiefer ist pinus canariensis und sie gehört zur Familie der Kieferngewächste (Pinaceae). Die Kanarische Kiefer ist auf den Kanaren endemisch und somit nur hier zu finden.
Kanarische Kiefer
Pinus canariensis ist eine immergrüne Baumart, die eine Höhe von 20 bis 25 m und einen Durchmesser von 50 bis 100 cm erreichen kann. Die Lebensdauer der kanarischen Kiefer liegt zwischen 250 und 300 Jahren. Eine beeindruckende Besonderheit der kanarischen Kiefer, über die ...

Kompass Wanderführer mit Tourenkarte, Höhenprofil und Wandertipps

Montag, 28. Juni 2010
Heute möchten wir Ihnene Ihnen weiteren Wanderführer für Teneriffa vorstellen, und zwar den Teneriffa Kompass Wanderführer mit Tourenkarte, Höhenprofilen und Wandertipps. In diesem Wanderführer sind Tourenkarten, Höhenprofil und Wandertipps für alle Wanderbegeisterten auf Teneriffa enthalten. Der Wanderführer ist in verschiedene Zonen der Insel unterteilt und so finden Sie verschiedene Wandertouren im Süden, rund um den Teide und die Cañadas, in der Gegend von Santa Cruz und dem Anagagebirge sowie rund um Puerto de La Cruz und im Orotavatal und zu guter Letzt im Tenogebirge. Damit Sie Eigennamen bestimmer Berge, Felsformationen und Orte leichter verstehen, besitzt der Wanderführer ein Vokabelverzeichnis mit typisch kanarischen Landschaftsbezeichnungen. Die beiden Autoren besitzen viel Wissen über die Entstehung der kanarischen Insel Teneriffa und lassen so einiges von diesem Wissen dem leser zu Gute kommen. Sie ...

Chayote – das haarige Gemüse

Sonntag, 16. Mai 2010
Die Chayote ist auf Teneriffa als Gemüse weit verbreitet und wird bei Einheimischen oft im Einkaufskorb gefunden. Die Chayote wird hier Chayota genannt und ist die Frucht einer Kletterpflanze. Das Aussehen dieses Gemüses ist äußerst interessant, da es viele Windungen und Rillen aufweist und weiche Stacheln, die aussehen wie dicke Haare.
Chayote Früchte
Die Chayota kann auf dem Boden über mehrere Quadtrameter wurzeln und auf Bäumen bis zu 5 m hoch wachsen. Die eßbaren Früchte wachsen unter den Blättern und erreichen in etwa Faustgröße. Die Blüten der Chayote sind weiß bis gelb. Dieses Gemüse wird auf Teneriffa meist über Dampf gegart oder in Wasser gekocht. Im rohen Zustand schmeckt Chayota ein bisschen wie rohe Kartoffel oder Gurke. Gekochte Chayota schmeckt nach einer Mischung zwischen Kohlrabi und Zucchini. Man kann Chayota auch grillen oder roh in feinen Scheiben essen. Falls die Schale der gekochten Chayota nicht zäh ist, kann ...

El Nispero – die Mispel

Sonntag, 18. April 2010
Die Mispel ist eine in Deutschland und Österreich eher weniger bekannte Frucht, die allerdings auf den Kanaren eine sehr hohen Bekanntheits- und Beliebheitsgrad genießt. Ursprünglich stammt diese Frucht, die auch als Wollmispel bekannt ist, aus China und Japan. Nispero wird jedoch bereits auf den Kanaren und in Spanien seit ca. 200 Jahren angebaut.
Mispel
Auf Teneriffa ist die Mispel als Nispero bekannt. Diese Frucht ist die erste, die nach dem milden Winter hier geerntet wird und ist vielleicht auch deshalb so gern gesehen. Die Mispel wird in den ersten Frühlingsmonaten an fast allen Märkten und in in den meisten Obstgeschäften verkauft. Diese Frucht wird vor Allem roh und frisch verzehrt und normalerweise nicht für die Zubereitung von Süßspeisen oder Kuchen verwendet. Die Mispelbäume können sehr groß werden und sind kaum zu übersehen. Die Mispel an sich hat eine etwas flaumige, gelb organe Schale (wie der Pfirsich). Die ...

Cherimoya aus dem Garten Aphrodites

Sonntag, 7. März 2010
Eine sehr seltene Frucht, die bei uns in Deutschland und Österreich nur wenig bekannt ist, ist die so genannte Cherimoya. Diese Frucht wächst eher im tropischen, subtropischen oder mediterranem Klima, wie beispielswiese auf den kanarischen Inseln. Auch auf Teneriffa wächst Cherimoya und ist hier sehr begehrt. Die Frucht stammt zwar ursprünglich aus den Anden in Südamerika, wurde aber schon vor langer Zeit auf den Kanaren eingeführt. Die Frucht ist nicht besonders ansehnlich durch ihre grün bräunliche Schale, das Innere ist allerdings sehr köstlich. Die Frucht sieht mit Schale ein wenig wie eine Artischocke aus, eben nur ohne Stacheln. Man muss die Frucht schälen und entkernen bevor man sie verspeisen kann. Normalerweise wird die Cherimoya auf Teneriffa mit etwas Zitronensaft frisch verzehrt. Diese Frucht besitzt sehr wertvolle Inhaltstoffe wie Vitamin C, Kalium, Kalzium, Traubenzucker und Phosphor.
Cherimoya
Das Besondere an der Frucht ist allerdings, daß sie als Aphrodisiakum sehr beliebt ...

Schöne Rundwanderung in Igueste / San Andres

Freitag, 12. Februar 2010
Barranco-Rundwanderung durch den Löwenzahnwald Die Hauptstrasse von Igueste beschreibt eine scharfe Kurve, dort wo sie den im Winter Wasser führenden Barranco kreuzt. Genau an dieser Stelle biegt links eine kleine asphaltierte Strasse ein. Diese führt ca. 3 - 3.5 km am Barranco vorbei ins Anagagebirge hoch. Busreisende müssen dieser Strasse folgen, Autoreisende können die Strasse bis zum Ende fahren und dort parken.
Wolfsmilchkaktee am BarankoWolfsmilchkaktee am Barranco
Vom Ende der Strasse geht man links in Richtung eines sichtbaren Eisengeländers auf der Anhöhe. Von dort schönen Blick in den wild wuchernden Barranco, zahlreiche kleinere Wasserfälle versprühen im Januar rauschende Anmut. Die Wanderung kann mit Kindern und auch von Älteren gegangen werden, es ist aber eine Wanderung und kein Spaziergang. Gutes Schuhwerk, im Sommer mindestens 1 Liter Trinkwasser pro Person sind wichtig. Es gibt wenige Stellen mit geringen Abgründen (ca. 3 - 5 Meter), da dort Pflanzen wachsen, sind diese aber ...