Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Pflanzen'

Pino Canario – Kanarische Kiefer

Donnerstag, 1. Juli 2010
Die Kanaren haben eine besondere Vielfalt an Pflanzen zu bieten und teilweise weiß man noch nicht einmal wo diese Pflanzen ihren Ursprung haben. Es gibt auch eine Reihe von endemischen Pflanzen, das heisst, dass es diese Pflanzen nur auf den Kanaren und nirgends sonst auf der Welt gibt. Eine absolute Besonderheit ist die kanarische Kiefer, oder auch pino canario (kanarische Pinie) genannt. Meiner Meinung nach ist diese Pflanze der König aller kanarischen Pflanzen. Der botanische Name der Kanaren Kiefer ist pinus canariensis und sie gehört zur Familie der Kieferngewächste (Pinaceae). Die Kanarische Kiefer ist auf den Kanaren endemisch und somit nur hier zu finden.
Kanarische Kiefer
Pinus canariensis ist eine immergrüne Baumart, die eine Höhe von 20 bis 25 m und einen Durchmesser von 50 bis 100 cm erreichen kann. Die Lebensdauer der kanarischen Kiefer liegt zwischen 250 und 300 Jahren. Eine beeindruckende Besonderheit der kanarischen Kiefer, über die ...

Chayote – das haarige Gemüse

Sonntag, 16. Mai 2010
Die Chayote ist auf Teneriffa als Gemüse weit verbreitet und wird bei Einheimischen oft im Einkaufskorb gefunden. Die Chayote wird hier Chayota genannt und ist die Frucht einer Kletterpflanze. Das Aussehen dieses Gemüses ist äußerst interessant, da es viele Windungen und Rillen aufweist und weiche Stacheln, die aussehen wie dicke Haare.
Chayote Früchte
Die Chayota kann auf dem Boden über mehrere Quadtrameter wurzeln und auf Bäumen bis zu 5 m hoch wachsen. Die eßbaren Früchte wachsen unter den Blättern und erreichen in etwa Faustgröße. Die Blüten der Chayote sind weiß bis gelb. Dieses Gemüse wird auf Teneriffa meist über Dampf gegart oder in Wasser gekocht. Im rohen Zustand schmeckt Chayota ein bisschen wie rohe Kartoffel oder Gurke. Gekochte Chayota schmeckt nach einer Mischung zwischen Kohlrabi und Zucchini. Man kann Chayota auch grillen oder roh in feinen Scheiben essen. Falls die Schale der gekochten Chayota nicht zäh ist, kann ...

El Nispero – die Mispel

Sonntag, 18. April 2010
Die Mispel ist eine in Deutschland und Österreich eher weniger bekannte Frucht, die allerdings auf den Kanaren eine sehr hohen Bekanntheits- und Beliebheitsgrad genießt. Ursprünglich stammt diese Frucht, die auch als Wollmispel bekannt ist, aus China und Japan. Nispero wird jedoch bereits auf den Kanaren und in Spanien seit ca. 200 Jahren angebaut.
Mispel
Auf Teneriffa ist die Mispel als Nispero bekannt. Diese Frucht ist die erste, die nach dem milden Winter hier geerntet wird und ist vielleicht auch deshalb so gern gesehen. Die Mispel wird in den ersten Frühlingsmonaten an fast allen Märkten und in in den meisten Obstgeschäften verkauft. Diese Frucht wird vor Allem roh und frisch verzehrt und normalerweise nicht für die Zubereitung von Süßspeisen oder Kuchen verwendet. Die Mispelbäume können sehr groß werden und sind kaum zu übersehen. Die Mispel an sich hat eine etwas flaumige, gelb organe Schale (wie der Pfirsich). Die ...

Schöne Rundwanderung in Igueste / San Andres

Freitag, 12. Februar 2010
Barranco-Rundwanderung durch den Löwenzahnwald Die Hauptstrasse von Igueste beschreibt eine scharfe Kurve, dort wo sie den im Winter Wasser führenden Barranco kreuzt. Genau an dieser Stelle biegt links eine kleine asphaltierte Strasse ein. Diese führt ca. 3 - 3.5 km am Barranco vorbei ins Anagagebirge hoch. Busreisende müssen dieser Strasse folgen, Autoreisende können die Strasse bis zum Ende fahren und dort parken.
Wolfsmilchkaktee am BarankoWolfsmilchkaktee am Barranco
Vom Ende der Strasse geht man links in Richtung eines sichtbaren Eisengeländers auf der Anhöhe. Von dort schönen Blick in den wild wuchernden Barranco, zahlreiche kleinere Wasserfälle versprühen im Januar rauschende Anmut. Die Wanderung kann mit Kindern und auch von Älteren gegangen werden, es ist aber eine Wanderung und kein Spaziergang. Gutes Schuhwerk, im Sommer mindestens 1 Liter Trinkwasser pro Person sind wichtig. Es gibt wenige Stellen mit geringen Abgründen (ca. 3 - 5 Meter), da dort Pflanzen wachsen, sind diese aber ...

Park García Sanabria

Montag, 25. Mai 2009
Der Park García Sanabria ist die grüne Lunge der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Auf Teneriffa gibt es viele Parks, doch der Parque García Sanabria ist eine Zone der Ruhe und der Erholung inmitten der Stadt und des Straßenverkehrs. Mit 67.000 m² stellt dieser Park die größte Grundfläche in Santa Cruz dar. Der Parque García Sanabria wurde im Jahr 1926 erbaut und gestaltet und im Jahr 2004 renoviert und umgestaltet. Anfang 2006 hat der Park seine Pforten wieder für Ruhesuchende und Naturfreunde geöffnet. Diese Grünanlage verfügt über einige, prächtige Exemplare der kanarischen Flora wie der Kanarischen Dattelpalme. Ein Spazierweg führt uns vorbei an verschiedenen Baumarten, die im Laufe der Jahre eine stolze Höhe erreicht haben. Einige grüne Riesen, wie der indische Lorbeerbaum ragen in die Höhe und beeindrucken die Besucher. Hier können Sie durch schön gestaltete Pergolas, die mit der farbenfrohen, brasilianischen Bouganvilla bewachsen sind, schlendern und eine ...

Aufstieg zum Höhlendorf

Sonntag, 24. Mai 2009
Auf Teneriffa gibt es noch ein bewohntes Höhlendorf namens Chinamada. Dieses kleine Dörfchen liegt im Anaga Gebirge und ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Als meine beiden Freunde aus Österreich, Robert und Anna, auf Besuch waren, hatten wir eine Wanderung geplant. Aus organisatorischen Gründen mussten wir unsere Pläne ändern und haben beschlossen die Wanderung nach Chinamada von Punta del Hidalgo aus zu unternehmen. Normalerweise startet man diese Route von Cruz del Carmen aus. Wir sind allerdings einiges gewohnt und haben es gewagt die Tour umgekehrt zu machen und so knapp 900 Höhenmeter aufwärts, teilweise mit schwierigen Bedingungen, aufgrund von sengender Sonne und steinigem Untergrund, zu bewältigen. Unser Ausgangspunkt in Punta del Hidalgo Unser Ausgangspunkt in Punta del Hidalgo Auf dem Weg zum Höhlendorf kann man eine interessante Vegetation auf trockenem Felsgrund bewundern. Hier gedeihen vor Allem verschiedene Kakteen wie Opuntien, Wolfsmilchgewächse und ...