Archiv für die Teneriffa-Kategorie 'Umwelt'
Seit mittlerweile 3 Monaten werden sehr häufig leichte Beben im Süden der Insel El Hierro von Seismologen wahrgenommen. Die meisten der Beben waren so leicht, dass die Bevölkerung nichts davon spüren konnte. Jedoch ungefähr ein Dutzend der Erdbeben waren etwas stärker und konnten auch von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Es wurden sogar Teile des Hafen- und Fischerortes La Restinga, an der Südspitze von El Hierro, evakuiert.
Es gab Unterwasser Seebeben und es ist auch Magma ausgetreten. Man kann die Bewegungen unter und auch über Wasser verfolgen, da sich Unterwasser bereits ein Kegel mit rund 700 m Durchmesser gebildet hat. Aus einer Spalte, die rund 3 km lang sein soll, tritt ständig Erdmasse und flüssiges Gestein aus. Falls das Austreten von Magma stetig voranschreiten sollte, wäre es möglich, dass die Erdmasse die Oberfläche erreichen würde. Somit würde eine neue Insel vor El Hierro entstehen. Die Bewohner haben anscheinend sogar schon ...
Bioklimatisches Dorf auf Teneriffa
Sonntag, 26. Juni 2011
Mit dem Fortschreiten der Umweltverschmutzung durch Verkehr und Industrie wird es immer wichtiger neue Technologien für die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen zu entwickeln. Ebenso ein Hauptaugenmerk in der Forschung dieses Sektors wird auf die Herabsetzung des CO2 Ausstosses an die Erdatmosphäre gelegt.
Umso erfreulicher ist es zu hören, dass auf Teneriffa ein bioklimatisches Dorf entstanden ist. Das kleine Wunderwerk der Umweltfreundlichkeit entstand im Süden der Insel, in Granadilla, inmitten von karger Vulkanlandschaft. Die bioklimatischen Wohnhäuser und Appartementanlagen haben die karge Gegend ausserdem in einen Ort der Harmonie und des Einklanges mit Mutter Erde verwandelt.
Das Bioklimatische Dorf verfügt über eine Zero-Emissionvon CO2, was heisst, dass überhaupt kein Kohlendioxid an die Erdatmosphäre abgegeben wird. Die Häuser verbrauchen nur Energie aus
Das Bioklimatische Dorf verfügt über eine Zero-Emissionvon CO2, was heisst, dass überhaupt kein Kohlendioxid an die Erdatmosphäre abgegeben wird. Die Häuser verbrauchen nur Energie aus
Der Transrapid – schwebt er bald auf Teneriffa?
Mittwoch, 20. April 2011
Seit schon vielen, vielen Jahren denkt man über Eisenbahnprojekte auf Teneriffa nach. Leider bisher ohne wirkliche Ergebnisse.
Eine Eisenbahnstrecke auf der Kanareninsel wäre von vielen Tunneln gezeichnet was nicht wirklich für den Tourismus von Vorteil wäre und auch die Kosten in unsagbare Höhen schnellen lassen würde. Also ich möchte schon was sehen wenn ich mit dem Zug unterwegs bin und selbstredend gerade auf Teneriffa. Die Insel hat soviel schönes zu bieten, was dann aber nicht gesehen werden könnte, also das scheint nicht wirklich eine Lösung zu sein.
Ja und jetzt steht auf einmal die Idee im Raum den Transrapid nach Teneriffa zu holen. Damit würde eine Möglichkeit geboten werden, die auch der Natur nicht so viel abgewinnen würde, wie z. B. die Tunnelbauten und man könnte die Insel mit all ihren Schönheiten bestaunen. Das wiederum würde sich gerade für den Tourismus positiv abzeichnen.
Auf Teneriffa gibt es zwei Flughäfen: den Nord- und ...
Hafen von Santa Cruz de Tenerife
Samstag, 5. Februar 2011
Santa Cruz ist - wie allgemeine bekannt - die Hauptstadt Teneriffas und hat dementsprechend auch eine wichtige Stellung in der Wirtschaft und vor allem im Schiffsverkehr.
Der Hafen von Santa Cruz de Tenerife ist gigantisch und für die Wirtschaft der Insel sehr wichtig. Der Hafen wird sowohl für industrielle Zwecke als auch für den Personenverkehr genutzt.
Hier werden riesige Container verschifft und auch Öltanks transportiert. Diese Seite des Hafens ist zwar im Stadtbild ein Störfaktor, jedoch für viele Arbeitnehmer eine wichtige Einnahmequelle. Der Hafen von Santa Cruz ist einer der längsten Häfen ganz Europas und erstreckt sich über einen 4 km langen Streifen an der Küste der Hauptstadt. Dieser Hafen ist von großer Bedeutung für die Ölraffinerie von Santa Cruz. Von hier aus wird fast die komplette Versorgung der Insel gedeckt. Fast alle Waren, ob es nun Nahrungsmittel oder andere ...
Ein Eisberg für Teneriffa
Freitag, 24. Dezember 2010
Vision oder Realität
Wie kommt man auf die Idee, einen Eisberg nach Teneriffa zu bringen und warum?
Das Grundproblem ist der enorme Trinkwassermangel in einigen Gebieten der Erde. Dazu gehören natürlich viele afrikanische und arabischen Länder.
Aber auch auf den Kanarischen Inseln und damit auch auf Teneriffa ist Trinkwasser sehr knapp oder von nicht sehr guter Qualität.
Ein Großteil des Trinkwasser hier kommt aus Meerwasser-Entsalzungsanlagen.
Leider führen der enorme Energieverbrauch und die entstehenden Abwässer zu immer größer werdenden Umweltproblemen.
Aber da gibt es ja die riesigen Eisberge Grönlands.
Bis zu drei Kilometer dick ist dieser eisige Panzer, die zweitgrößte Eisfläche der Antarktis. Jedes Jahr schmelzen davon 350 Milliarden Tonnen und fließen ungenutzt ins Meer.
Warum nicht als Trinkwasser nutzen?
Der französische Ingenieur Georges Mougin dachte schon vor 40 Jahren darüber nach, diese Wassermassen dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt werden.
Es begann für die Wissenschaftler ...
Wie kommt man auf die Idee, einen Eisberg nach Teneriffa zu bringen und warum?
Das Grundproblem ist der enorme Trinkwassermangel in einigen Gebieten der Erde. Dazu gehören natürlich viele afrikanische und arabischen Länder.
Aber auch auf den Kanarischen Inseln und damit auch auf Teneriffa ist Trinkwasser sehr knapp oder von nicht sehr guter Qualität.Ein Großteil des Trinkwasser hier kommt aus Meerwasser-Entsalzungsanlagen.
Leider führen der enorme Energieverbrauch und die entstehenden Abwässer zu immer größer werdenden Umweltproblemen.
Aber da gibt es ja die riesigen Eisberge Grönlands.
Bis zu drei Kilometer dick ist dieser eisige Panzer, die zweitgrößte Eisfläche der Antarktis. Jedes Jahr schmelzen davon 350 Milliarden Tonnen und fließen ungenutzt ins Meer.
Warum nicht als Trinkwasser nutzen?
Der französische Ingenieur Georges Mougin dachte schon vor 40 Jahren darüber nach, diese Wassermassen dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt werden.
Es begann für die Wissenschaftler ...
Pino Canario – Kanarische Kiefer
Donnerstag, 1. Juli 2010
Die Kanaren haben eine besondere Vielfalt an Pflanzen zu bieten und teilweise weiß man noch nicht einmal wo diese Pflanzen ihren Ursprung haben. Es gibt auch eine Reihe von endemischen Pflanzen, das heisst, dass es diese Pflanzen nur auf den Kanaren und nirgends sonst auf der Welt gibt.
Eine absolute Besonderheit ist die kanarische Kiefer, oder auch pino canario (kanarische Pinie) genannt. Meiner Meinung nach ist diese Pflanze der König aller kanarischen Pflanzen. Der botanische Name der Kanaren Kiefer ist pinus canariensis und sie gehört zur Familie der Kieferngewächste (Pinaceae). Die Kanarische Kiefer ist auf den Kanaren endemisch und somit nur hier zu finden.

Pinus canariensis ist eine immergrüne Baumart, die eine Höhe von 20 bis 25 m und einen Durchmesser von 50 bis 100 cm erreichen kann. Die Lebensdauer der kanarischen Kiefer liegt zwischen 250 und 300 Jahren.
Eine beeindruckende Besonderheit der kanarischen Kiefer, über die ...
