Archiv der Kategorie 'Umweltschutz'
Donnerstag, den 29. Januar 2009
Im letzten Jahr wurde endlich wieder mal die Initiative gegen illegal erbaute Siedlungen direkt an der Küste von Teneriffa ergriffen.
Dabei wurde eine Siedlung namens El Chovito an der Küste von Candelaria abgerissen. Es waren 23 Häuser betroffen und die Räumung ist sehr tragisch und mit viel Widerstand von Seiten der Anwohner verlaufen. Einige diese Häuser wurden vor über 60 Jahren dort erbaut und 10 Jahre später wurde ein neues Gesetz eingeführt, das besagt, dass Häuser, die weniger als 50 m vom Meer entfernt sind, als illegal gelten.
Dieses Gesetzt hat einige sehr schwer getroffen. Allerdings ist dieses Gesetzt zum Schutz des gesamten Landschaftsbildes und der Küste der Insel Teneriffa notwendig.
Es gibt außer el Chovito noch weitere Siedlungen, die illegal in unmittelbarer Nähe der Küste erbaut wurden. Zu diesen Siedlungen zählt El Caletón de La Matanza. El Caletón ist eine kleine Siedlung und es sind ...
Autor: Anna
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Freitag, den 16. Januar 2009
Auf den Kanarischen Inseln gibt es verschiedene Palmenarten, die die Landschaft säumen, jedoch die meisten kommen aus dem Ausland und wurden auf die Inseln eingeführt.
Leider bringt das Einführen fremder Spezies oft Probleme mit sich, wie auch in diesem Fall. Die einheimischen Palmen werden jetzt durch einen Schädling, der aus Asien importiert wurde, ernsthaft bedroht.
Die bekanntesten, einheimischen Palmen sind die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) und die echte Dattelpalme (Phoenix dactilyfera). Dies Palmenarten befinden sich durch einen roten Rüsselkäfer in Gefahr.
Der Schädling wurde zusammen mit einer Palmenart aus Asien auf die Kanarischen Inseln gebracht und bedroht jetzt die einheimische Flora. Der rote Rüsselkäfer wird auf Spanisch picudo rojo genannt und hat im Jahr 2007 bereits 100 Palmen auf dem Gewissen.
Die Lateinische Bezeichnung dieses unerwünschten Gastes lauet Rhynchophorus ferrugineus. Der Käfer hat als erwachsenes Tier eine Länge von 3 bis 3,5 cm und ist durch ...
Autor: Anna
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Montag, den 1. Dezember 2008
Die Loro Parque Fundación ist eine nicht-staatliche, gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für den Schutz und den Erhalt von bedrohten Papageienarten einsetzt.
Das Hauptobjektiv der Loro Parque Fundación ist wie gesagt der Erhalt der Artenvielfalt der Papageienwelt. Durch verschiedene Züchtungsverfahren werden spezielle Papageienarten gezüchtet um so die jeweiligen Rassen vor dem Aussterben zu schützen. Zahlreiche Tierschützer und Tierwissenschaftler unterstützen die jeweiligen Projekte der Fundación.
Der Hauptsitz dieser engagierten Organisation befindet sich im Tierpark Loro Parque auf Teneriffa, auf den Kanarischen Inseln. Gegründet wurde die Schutzeinrichtung vom Besitzer und Direktor des Tierparks, Herrn Wolfgang Kiessling. Im Jahr 1987 wurden ihm erstmals die Teilnahme und die Entwicklung von speziellen Schutzprogrammen für Papageienarten angeboten, und seit dem setzt sich die Loro Parque Fundación für das wohl der schutzbedürftigen Tiere ein. Um den Tieren ein Überleben zu ermöglichen, werden von der Fundación auch die natürlichen Lebensräume geschützt und erhalten.
Es wurden bereits viele ...
Autor: Anna
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Kategorien: -> Urlaub & Leben, Kanarische Inseln, Loro Parque, Tiere, Tierschutz, Umweltschutz
Mittwoch, den 26. November 2008
Wer schon ein Mal auf den Kanarischen Inseln auf Besuch war, der weiß wie vielseitig und bezaubernd die Vegetation hier ist.
Auf Teneriffa finden wir in einigen Gemeinden wie Bajamar und Punta Hidalgo ein paar stolze Exemplare der Kanarischen Dattelpalme. Über diese Palmenart haben wir bereits in einem blog berichtet. Leider sind die Früchte der Phoenix canariensis ungenießbar.
Die echte Dattelpalme hingegen finden wir im Norden Afrikas, in Asien und auch vereinzelt auf den Kanarischen Inseln.
Die Dattelpalme ähnelt vom Aussehen sehr der Kanarischen Dattelpalme. Leider gibt es diese Palmenart eher selten auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln zu sehen. Die Lateinische Bezeichnung der echten Dattelpalme lautet Phoenix dactylifera.
Die Phoenix dactylifera besitzt einen etwas schmäleren Stamm als die Phoenix canariensis und die Palmenwedel sind in einem Grün-Grauton gefärbt. Die echte Dattelpalme trägt ...
Autor: Anna
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Kategorien: -> Urlaub & Leben, Bajamar, Fauna & Flora, Kanarische Inseln, Pflanzen, Punta del Hidalgo, Umweltschutz
Freitag, den 15. August 2008
Während meiner Erfahrung auf Teneriffa habe ich eine negative Tatsache entdeckt.
Bestimmt waren Sie, falls Sie auf Teneriffa leben oder dort auf Urlaub waren, schon mal im Supermarkt einkaufen. Sie werden gemerkt haben, dass die Kassierer alle Ihre Artikel aufmerksam in Plastiktüten packen. Das ist nicht schlecht aber...
Wie viele Plastiktüten benutzen Sie???
Für alle 2 Artikel eine eigene Plastiktüte. Des Öfteren habe ich bei meinem Einkauf versucht, so viele Produkte wie möglich in dieselbe Tüte zu packen oder mit meinem Rucksack oder einer Tasche einkaufen zu gehen.
Die Verwendung dieser großen Anzahl von Plastiktüten ist wirklich eine Verschwendung und eine Umweltverschmutzung und unnötige Abfallproduktion. Weltweit wird nur 1% der Plastiktüten wiederverwertet, da es billiger ist neue Tüten zu produzieren.
Also... bitte, zu mindestens ihr, Deutschen, Schweizer und Österreicher: ihr, die ihr so gut erzogen seid in Punkto Mülltrennung und Recycling in euren Heimatländern, behaltet eure Philosophie auch auf Teneriffa bei und ...
Autor: Chiciña
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Montag, den 4. August 2008
Schon vor einiger Zeit wurde ca. 25km weiter westlich vor den Kanarischen Inseln eine Ölquelle entdeckt. Das hat das Ölunternehmen Repsol herausgefunden.
Es sei wohl möglich, das mehrere Millionen Barrel Öl ans Tageslicht geholt werden können. Was dafür aber noch fehlt, ist eine Bohrinsel. Die muss Repsol erstmal von der spanischen Regierung genehmigt bekommen.
Beantragt hat Repsol diese Bohrinsel nun schon mehrfach, aber aus Madrid gab es leider noch keine Reaktion. Und das Gobierno de Canarias äußert sich bisher auch nicht in der Öffentlichkeit zu diesem Thema.
Hoffentlich wird die Bohrinsel nicht gerade vor Teneriffa aufgebaut und hinterher leidet noch die Umwelt darunter...
Es wäre bestimmt nicht schön, wenn 25 km vor den Kanaren Öl auf dem Atlantik schwimmt. Ich denke, das geht sicher auch den zuständigen Herren in Madrid durch den Kopf, so daß sie dieses Thema erstmal vor sich her schieben.
Man darf also gespannt sein. Wird in Zukunft hier Öl ...
Autor: Thomas
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